Rückstand? Skhiri „wird uns sehr, sehr schnell zur Verfügung stehen“

Ellyes Skhiri wieder im FC-Trikot. (Foto: 1. FC Köln)
Ellyes Skhiri wieder im FC-Trikot. (Foto: 1. FC Köln)

Wie fit ist Ellyes Skhiri nach sechs Wochen ohne Mannschaftstraining wirklich? René Wagner hat überhaupt keine Zweifel, lobt den Neuzugang in den höchsten Tönen und wird den Sechser am Montag für den Kader nominieren.

Es hat über einen Monat gedauert, bis er endlich da war. Ellyes Skhiri ist zurück beim 1. FC Köln, und am Freitag stand der alte und neue Sechser schon das erste Mal mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz. Es war allerdings das erste Mannschaftstraining in der Vorbereitung für den Tunesier. Daher musste sich René Wagner erst einmal einen Eindruck vom 31-Jährigen verschaffen.

Skhiri war nach der enttäuschenden WM 2026 nach Deutschland zurückgekehrt, allerdings nicht ins Mannschaftstraining von Eintracht Frankfurt. Die Hessen sortierten den Mittelfeldspieler sofort aus, stellten ihn für Verhandlungen frei. Mit dem FC, aber auch mit anderen Clubs. Nun der Durchbruch: Skhiri ist wieder FC-Spieler und soll sofort helfen.

Skhiri als Wagners verlängerter Arm

Wagner kennt Skhiri aus den zwei Jahren zwischen 2021 und 2023 beim FC noch bestens. „Ich freue mich unheimlich, dass Ellyes wieder da ist. Wir waren während unserer ersten gemeinsamen Zeit sehr eng, haben viel in der Analyse gearbeitet. Wir kennen uns sehr, sehr gut“, freute sich der 38-Jährige über Skhiri. Der Tunesier, das klang bereits am Freitag durch, soll der verlängerte Arm des Trainers auf dem Platz werden.

„Ellyes wird Führung übernehmen, als Mensch, wie er trainiert, wie er sich gibt. Er steht genau für die Werte, die wir als Mannschaft verkörpern wollen“, sagte Wagner und kündigte für das DFB-Pokal-Spiel am Montag bei den Würzburger Kickers an: „Für einen Startelf-Einsatz am Montag wird es noch nicht reichen, aber wir werden ihn im Kader dabei haben. Dann werden wir sehen, ob es für ein paar Minuten reichen wird.“

Skhiri im Pokal-Kaber, aber nicht in der Startelf

Dass Skhiri lange nicht im Mannschaftstraining war, macht Wagner keine Sorgen. „Wir müssen uns um genau eines keine Gedanken machen: wie fit Ellyes ist. Ich habe selten einen Spieler erlebt, der in jeder Phase der Saison oder Offseason so fit ist. Er hat die Leistungstests bravurös beständen. Deshalb mache ich mir da gar keine Sorgen.“ Und weiter: „Man hatte heute schon nicht das Gefühl, dass er sechs Wochen nicht im Mannschaftstraining war. Im Gegenteil: Er ist ein Vollprofi und ein Bundesliga-Qualitätsspieler. Er bringt uns im Zentrum ungemein weiter, und genau das hat er heute schon verkörpert. Er wird uns sehr, sehr schnell zur Verfügung stehen.“

Am Montag können sich also erst einmal noch andere Spieler in der Startelf beweisen. Tom Krauß wird als defensiver und aggressiver Sechser beginnen, das gilt als sicher. Offen ist, wer neben Krauß spielen wird. Aufgrund seiner Erfahrung spricht einiges für Isak Johannesson, während Paul Okon-Engstler und Patrik Kristal noch Zeit bekommen dürften. Gil Neves soll ohnehin erst einmal über die U21 an den Fußball beim FC herangeführt werden.

Wer spielt perspektivisch neben Skhiri?

Dann aber könnte schon im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am ersten Bundesliga-Spieltag schon Skhiris Stunde schlagen. Wird der Tunesier dann sein Startelf-Comeback beim FC feiern? Vieles spricht nach den lobenden Wagner-Worten dafür. Was bleibt, ist die Frage, wer perspektivisch neben ihm agieren wird.

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