Rückkehrer schlägt Skhiri und wird sofort wichtig – Wagner läuft mit

Ellyes Skhiri und René Wagner. (Foto: Bucco)
Ellyes Skhiri und René Wagner. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln hat sich nach dem Training am Dienstag in eine fünftägige Pause verabschiedet. René Wagner ließ seine Spieler noch einmal laufen, ehe die FC-Profis den Rest der Woche frei haben.

Sebastian Sebulonsen wird beim 1. FC Köln nach seiner Muskelverletzung wichtig. Der Norweger dürfte am 11. Oktober im Derby gegen Borussia Mönchengladbach in der Startelf stehen. Denn während der Rechtsverteidiger inzwischen wieder fit ist, hat sich sein Konkurrent auf der Position abgemeldet.

Alessio Castro-Montes hat es mit einer Muskelverletzung erwischt, nachdem er im Auswärtsspiel beim Hamburger SV vorzeitig ausgewechselt werden musste. Der Belgier wird zunächst fehlen, und obwohl die Länderspielpause nun zwei Wochen andauern wird, dürfte „ACM“ nicht mehr rechtzeitig zum Derby fit werden.

Skhiri muss Sebulonsen ziehen lassen

Da trifft es sich gut, dass Sebulonsen am Dienstag im letzten Training vor einer fünftägigen Pause eine eindrucksvolle Demonstration seiner Fitness auf den Rasen brachte. Cheftrainer René Wagner ließ die nicht bei ihren Nationalmannschaften weilenden FC-Profis einen Shuttle-Run absolvieren. In immer schneller werdendem Tempo mussten die Spieler zwischen zwei Markierungen hin- und herlaufen.

Immer, wenn ein Spieler nicht mehr rechtzeitig zum ertönenden Signal am anderen Ende der Strecke angekommen war, schied dieser aus. So waren am Ende nur noch drei FC-Profis übrig, die ihre letzten Kraftreserven mobilisierten, um weiter durchzuhalten: Jan Thielmann, Ellyes Skhiri und Sebulonsen. Thielmann schied schließlich aus, während Skhiri und Sebulonsen weiter durchhielten.

Wagner absolviert Shuttle-Run ebenfalls

Doch nur eine Bahn später war auch für Skhiri Feierabend. Der Tunesier, der in den letzten beiden Bundesliga-Spielen mit 13,0 und 12,8 Kilometer in 90 Minuten seine Laufstärke einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatte, musste die Segel streichen. Sebulonsen aber machte weiter, zog sogar noch einmal an und schaffte, drei weitere Bahnen, ehe er auch nicht mehr konnte und zu Boden sank. „SebSeb“ ist also fit für Mönchengladbach.

Derweil nutzte auch René Wagner die Einheit, um seine eigene Fitness zu testen. Nach Ende des Trainings stellte er sich mit Athletiktrainer Max Weuthen der Aufgabe und absolvierte den Shuttle-Run selbst. Bei welcher Schwelle er schließlich ausschied, wurde aber nicht mehr bekannt.

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