FC-Vorsprung bleibt bestehen: Will denn niemand aufsteigen?

Markus Anfang hat mit dem 1. FC Kaiserslautern gegen Nürnberg verloren. (Foto: IMAGO / Huebner)
Markus Anfang hat mit dem 1. FC Kaiserslautern gegen Nürnberg verloren. (Foto: IMAGO / Huebner)

Der 1. FC Köln hat mit dem 1:1-Unentschieden gegen die SpVgg Greuther Fürth seinen Vorsprung auf den 1. FC Kaiserslautern und den 1. FC Magdeburg ausgebaut. Beide Konkurrenten patzten am Samstag.

Die SV Elversberg könnte im Aufstiegsrennen der große Gewinner des 29. Spieltags werden. Die Saarländer setzten sich am Samstag trotz frühem Rückstand am Ende mit 3:1 bei Hannover 96 durch. Damit stellte die Mannschaft von Trainer Horst Steffen ihr Punktekonto auf 47 – und liegt damit vier Zähler hinter den Geißböcken.

Vor den Partien am Sonntag sind die Elversberger damit der ärgste Verfolger des 1. FC Köln. Denn mit dem Hamburger SV, dem 1. FC Magdeburg und dem 1. FC Kaiserslautern patzten gleich drei direkten Konkurrenten im Aufstiegsrennen. Während der HSV am Freitagabend zuhause mit 2:4 Eintracht Braunschweig unterlegen war, verloren die Magdeburger am Samstagmittag mit 0:1 beim Abstiegskandidaten SSV Ulm.

Die Pfälzer mit Ex-FC-Trainer Markus Anfang unterlagen am Abend trotz zahlreicher Großchancen mit 1:2 dem 1. FC Nürnberg. Am Ende sorgte ein Standard-Tor sowie ein Konter für den Sieg der Franken, während die Anfang-Elf nur per Elfmeter traf. Die Statistik sprach mit 4.21 zu 0.27 xGoals eine deutliche Sprache zugunsten des FCK. Am Ende jubelten jedoch die Franken.

Direktes Aufstiegs-Duell am Sonntag

Sowohl Kaiserslautern als auch Magdeburg hatten vor dem Spieltag vier Punkte hinter dem FC gelegen und hätten bei einem Sieg – durch das Remis der Kölner in Fürth – bis auf zwei Zähler ranspringen können. Der Vorsprung des FC auf den Relegationsrang wäre damit geschmolzen und hätte binnen eines Spieltages ganz dahin sein können. Nun jedoch können die Kölner vorerst aufatmen, während Magdeburg und Kaiserslautern auf den Rängen vier und fünf liegen.

Am Sonntag könnte derweil noch einmal Bewegung in die obere Tabellenhälfte kommen. Mit dem SC Paderborn und Fortuna Düsseldorf treffen zwei weitere Aufstiegsaspiranten im direkten Duell aufeinander. Die Ostwestfalen haben derzeit 45 Punkte und könnten bei einem Sieg über den rheinischen FC-Rivalen bis auf drei Zähler die Geißböcke heranspringen. Die Fortuna steht derzeit bei 44 Punkten und könnte ihrerseits bei einem Erfolg ebenfalls noch einmal intensiv in den Aufstiegskampf eingreifen.

Insbesondere mit den Ergebnissen von Magdeburg und Kaiserslautern werden die Kölner – und auch der Hamburger SV – aber unabhängig der Partie in Paderborn bestens leben können. War man beim FC nach dem 1:1 in Fürth noch zweigespalten, könnte der Punkt am Ende doch noch mehr als wertvoll werden.

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