Nach Lemperle-Schock: So reagiert Friedhelm Funkel

Friedhelm Funkel am Montag im Training. (Foto: Bucco)
Friedhelm Funkel am Montag im Training. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln ist am Montag ohne Tim Lemperle in seine womöglich letzte Trainingswoche der Saison gestartet. Auch ein Abwehrspieler trat bei der ersten Einheit kürzer.

Für die Profis des 1. FC Köln ist die letzte Trainingswoche der Saison 2024/25 angebrochen. Zumindest dann, wenn die Kölner die Spielzeit nicht auf Rang drei beenden und noch eine Extra-Woche aufgrund der Relegation dranhängen müssen. Am Montag stand die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel erstmals seit dem so wichtigen 2:1-Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg wieder auf dem Rasen.

Das allerdings ohne Tim Lemperle. Nachdem der Stürmer am Sonntagabend körperlich angriffen und dabei verletzt wurde, fehlte der 23-Jährige wenig überraschend bei der ersten Trainingseinheit der Woche (der GEISSBLOG berichtete). „Ich habe noch nicht die Möglichkeit gehabt, mit Tim zu sprechen“, sagte Funkel nach der Einheit am Montag.

Funkel hat noch nicht mit Lemperle gesprochen

Dabei wurde dem Trainer der Vorfall freilich längst zugetragen. Mit einer schlechten Nachricht für Funkel und die Mannschaft: „Die Wahrscheinlichkeit, dass er möglicherweise am Sonntag spielt, ist gering. Es ist nicht ganz von der Hand zu weisen, aber sie ist gering“, meinte Funkel. Aktuell ist unklar, wann Lemperle mit dem Nasenbeinbruch wieder ins Training einsteigen kann.

Darüber hinaus erscheint es ebenfalls unwahrscheinlich, dass Lemperle, selbst wenn er körperlichen Einsatzfähig wäre und zur Verfügung stünde, von Funkel für das so wichtige Spiel berücksichtigt würde. Schließlich soll der Stürmer am Sonntagabend stark alkoholisiert gewesen sein – und hatte damit keine für die Situation erforderliche Professionalität an den Tag gelegt. Für die Mannschaft, die damit auf ihren besten Torschützen neben Damion Downs wohl verzichten muss, ein Bärendienst.

Heintz fehlt, Gazibegovic früh vom Platz

Neben Lemperle fehlte am Montag derweil auch Dominique Heintz. Der Innenverteidiger hatte am Freitagabend aufgrund von muskulären Beschwerden im Oberschenkel ausgewechselt werden müssen. Zum Start in die Woche vor dem Spiel gegen seinen Ex-Club aus Kaiserslautern trainierte Heintz lediglich individuell. Das Spiel am Sonntag dürfte der 31-Jährige jedoch nicht verpassen.

Ansonsten standen, abgesehen vom langzeitverletzten Luca Kilian, alle Spieler auf dem Platz. Jusuf Gazibegovic ging dabei allerdings nach rund einer halben Stunde wieder vom Feld. Ob es sich dabei um eine abgesprochene Vorsichtsmaßnahme handelte, weil der Bosnier am Freitag nach seiner längeren Verletzungspause ordentlich Minuten abgespult hatte, oder der Rechtsverteidiger über Probleme klagte, wurde unmittelbar im Anschluss an das Training noch nicht klar.

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