Ragnar Ache gilt als potenzieller Sommerzugang des 1. FC Köln, spielt am Sonntag aber womöglich nicht im RheinEnergieStadion vor. Kaiserslauterns Torjäger hat vor dem Saisonfinale erneute Verletzungsprobleme.
In den vielen Geschichten rund um den Aufstiegsthriller zwischen dem 1. FC Köln und dem 1. FC Kaiserslautern nimmt er durchaus eine Hauptrolle ein: Ragnar Ache gilt einerseits als mögliches Transferziel der Geißböcke, andererseits als größter Hoffnungsträger der Roten Teufel, die mit einem Sieg und Schützenhilfe am 34. Spieltag noch die Relegation erreichen können.
Doch ob Ache am Sonntagnachmittag in Müngersdorf tatsächlich dabei sein kann, ob er womöglich bei seinem neuen Club vorspielt, ist fraglich. Der Stürmer, der mit 18 Saisontreffern in der Torschützenliste der 2. Bundesliga auf Spitzenreiter Davie Selke (HSV, 22 Tore) folgt, konnte am Donnerstag nicht am Mannschaftstraining teilnehmen.
Ache äußert sich zu seiner Zukunft
Am Mittwoch hatte Ache aufgrund von Wadenproblemen abbrechen müssen. Mit einem Verband war er vorzeitig vom Platz gehumpelt – tags darauf nun fehlte der 26-Jährige komplett. Bereits das Hinspiel im Dezember (1:0 für den FC) hatte er wegen einer Wadenverletzung verpasst.
Diese Verletzungsanfälligkeit, die die Karriere des gebürtigen Frankfurters schon in der Vergangenheit immer wieder ausgebremst hätte, könnte bei den FC-Verantwortlichen für Sorgenfalten sorgen – sollte Ache tatsächlich so weit oben wie kolportiert auf dem Wunschzettel stehen. Am Sonntag allerdings, wenn den Kölnern ein Punkt zum Aufstieg reicht und Kaiserslautern zum Siegen verdammt ist, könnte man wohl getrost auf die Anwesenheit des Top-Stürmers verzichten.
Es ist alles möglich, alles offen.
Ragnar Ache über seine Zukunft
Was seine Zukunft angeht, lässt sich Ache sämtliche Optionen offen. Dem Kicker sagte er in dieser Woche: „Es ist alles möglich, alles offen. Ich habe hier einen Vertrag bis 2026, wir werden am Ende sehen, was passiert.“ Dieser Vertrag soll für den kommenden Sommer jedoch auch eine Ausstiegsklausel – dem Vernehmen nach weniger als fünf Millionen Euro – enthalten. Aches Marktwert wird auf sieben Millionen Euro geschätzt.








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