Nach einer kurzen Nacht geht es für die Spieler des 1. FC Köln schon wieder weiter. Am Montagabend findet sich die gesamte FC-Familie in der Partylocation Schrotty ein, um den Aufstieg und die Zweitliga-Meisterschaft gebührend zu feiern. Das sagen die Spieler und Trainer Friedhelm Funkel bei der Saisonabschluss-Feier.
Mark Uth
„Es war feuchtfröhlich gestern. Wir haben schön gefeiert und Spaß gehabt. Einige werden heute ein bisschen müde hier her kommen. Man soll ja mit einem Konterbier kontern. Deswegen schauen wir mal, was heute wird. Ich hätte es mir nicht schöner schreiben können gestern. Zu spielen, zu treffen, aufzusteigen und die Meisterschaft zu holen, ist es etwas ganz besonderes. So viel Zeit zum Nachdenken hatte ich noch nicht. Immer wieder kommen Bilder zurück, ich kriege viele Videos zugeschickt, habe auch viele Fotos gemacht mit Freunden und Familie. Jetzt habe ich ein bisschen frei und kann die Zeit mit der Familie genießen. Da werde ich einiges Revue passieren lassen. Ich habe mir noch nicht final Gedanken zu meiner Zukunft gemacht. Ich werde mit dem Verein nochmal sprechen und dann schauen wir, was dabei herauskommt.“
Friedhelm Funkel
„Ich habe mir für heute keine feste Zeit vorgenommen, Spontanität ist das beste, was man machen kann. Wenn ich gut drauf bin, ist es überhaupt kein Problem für mich, beim Feiern mitzuhalten. Ich habe genügend geschlafen. Ich habe heute noch keine Gespräche geführt. Wir haben gesagt, dass wir das in den nächsten Tagen machen. Heute war ich noch in der persönlichen Aufarbeitung der letzten Tage. Die Freude ist nach wie vor riesengroß. Wir haben es überzeugend geschafft. Ich weiß, was den Fans und den Menschen in Köln der 1. FC Köln bedeutet. Für viele war es sehr emotional, für mich auch.“
Eric Martel
„Ich habe wenig geschlafen, dementsprechend bin ich gerade auch noch ein bisschen müde. Heute lasse ich mich überraschen, ein bisschen was wird bestimmt schon getrunken. Gestern war ein unfassbares Gefühl. Das hatten wir uns genauso vorgestellt, ein frühes Tor zu machen und das zweite direkt nachzulegen. Wir haben gewusst, dass wir mit einem Schritt schon in der Bundesliga waren, aber eben noch nicht ganz. Mir bedeutet es unfassbar viel, dass wir das der Stadt und den Fans das so zurückgeben konnten. Es ist nicht selbstverständlich, sofort wieder aufzusteigen. Es ist für jeden in Köln ein besonderer Moment.“
Florian Kainz
„Es braucht schon noch ein bisschen, bis ich das komplett realisiert habe. Wir sind sehr froh, dass wir das Ziel nach einer harten und langen Saison positiv abschließen konnten. Vor so einem Spiel war die Anspannung gestern ein bisschen größer, aber wir hatten ein gutes Gefühl nach dem Nürnberg-Spiel. Spätestens nach dem 2:0 war es mehr oder weniger klar, dass wir uns das nicht mehr nehmen lassen. Beim Aufwärmen hat man gestern schon gemerkt, was für eine Stimmung ist. Auch bei der Ansprache vor dem Spiel war klar, dass alle hinter uns stehen. Die Stimmung hat uns sehr gut getan. Ich habe ein bisschen Schlaf abbekommen heute Nacht. Wir werden heute noch feiern, ich lasse mich überraschen, was passieren wird.“
Dominique Heintz
„Ich habe noch Kraft. Meine Kids haben mich heute morgen früh aus dem Bett geholt, der Hund wollte auch raus. Das ist der normale Alltag, aber heute mit einer besonders großen Freude und Energie. Wir freuen uns, das heute mit dem gesamten Verein und allen Mitarbeitern ausklingen zu lassen. Wenn eine Mannschaft Meister wird in der 2. Liga, zeigt das, dass wir einen guten Zusammenhalt haben und von außen nichts zugelassen haben. Wir sind uns immer treu geblieben. Ich freue mich richtig, nächstes Jahr wieder zu den geilen Vereinen fahren zu dürfen. Auch zu denen, wo ich gespielt habe. Ich freue mich auch für die A-Jugend, gestern war wirklich ein Feiertag für Köln. Was gestern im Stadion los war, war Weltklasse. Es hat sich angefühlt wie 2017, als wir in die Europa League eingezogen sind.“
Timo Hübers
„Die Bilder nach dem Abpfiff sprechen für sich, es war nochmal das i-Tüpfelchen auf den perfekten Tag. Die Woche war anders besonders, weil sie super lang war. Ich konnte gar nicht so viel mit der Zeit anfangen. Die Anspannung war schon da. Mit der neuen Saison beschäftigen wir uns noch nicht, jetzt ist erstmal Genießen angesagt. Wir wollen das alles aufsaugen. Es ist etwas besonderes, direkt im ersten Jahr und mit den Vorzeichen der Transfersperre hochzugehen. Das macht es jetzt noch ein bisschen süßer.“
Philipp Türoff
„Es ist eine große Erleichterung. Man hört es an meiner Stimme: wir haben schon ordentlich gefeiert. Heute machen wir das aber auch nochmal – wir haben allen Grund dazu. Es ist noch ordentlich Kraft im Tank für heute. Für mich ist das einzigartige, wie diese Stadt voller Energie steckt und wie wahnsinnig viel auf den Verein, die Mannschaft und den Tag projiziert war. Gott sei dank haben wir diesen tollen Erfolg eingefahren. Manchmal sind wir Bilderbuch, manchmal sind wir Drama, auf jeden Fall ist immer etwas los.“
Thomas Kessler
„Die Menschen haben sich gestern unfassbar gefreut, das haben sie sich aber auch verdient. Es ist mein vierter Aufstieg mit dem 1. FC Köln. Ich wäre lieber fünf Jahre länger in der Bundesliga gewesen. Gestern war aber auch ein besonderer Aufstieg. Es war ein historischer Tag mit zwei Meisterschaften an einem Tag. Das gab es noch nie. In Köln feiern wir die Feste so, wie sie fallen. Alle Mitarbeiter, die nicht so im Rampenlicht stehen, arbeiten jeden Tag unfassbar hart für den 1. FC Köln. Es ist schön, mit allen gemeinsam heute zusammenzukommen.“























































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