Nach der geglückten Bundesliga-Rückkehr hat sich der Vorstand des 1. FC Köln in einem Newsletter an seine Mitglieder gewandt. Dabei lädt das Präsidium zu einem Stammtisch im Juni ein – und verspricht Investitionen in den Kader.
Der Vorstand des 1. FC Köln hat sich am Donnerstagabend mit einem Newsletter an seine Mitglieder gewandt. Dabei blickte das Präsidium zunächst auf den erfolgreichen Sonntag mit der Zweitliga-Meisterschaft und dem Titelgewinn der U19 zurück. Gemeinsam habe man „einen fantastischen Tag erleben“ und am Ende „sogar die Doppel-Meisterschaft feiern“ dürfen.
Dabei dankte das Trio rund um Präsident Werner Wolf nicht nur der Mannschaft und dem Team hinter dem Team, sondern auch noch einmal explizit Christian Keller und Gerhard Struber. Die Trennung des Trainers und des Sport-Geschäftsführers sei so kurz vor dem Saisonende „niemandem leichtgefallen.“
„Erhebliches Eigenkapital aufgebaut“
Neben dem Aufstieg sei die positivste Nachricht dabei die finanzielle Sanierung des Clubs. Aktuell habe der Club auch ohne Transfereinnahmen einen stabilen Gewinn und „bei nur noch rund acht Millionen Euro langfristigen Verbindlichkeiten erhebliches Eigenkapital aufgebaut.“ So könne der FC nun für die neue Saison „substanziell in Transfers investieren“, ohne neue Schulden aufnehmen zu müssen. Mehr noch: „Wirtschaftlich steht der FC in Deutschland in den Feldern Sponsoring, Merchandising, Ticketing und Catering trotz der Zweitligasaison bereits heute auf den Europacup-Plätzen.“
Darüber hinaus informierte der Vorstand noch einmal über die zwei Personal-Entscheidungen, die in dieser Woche getroffen wurden. Neben Philipp Liesenfeld, dem neuen Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb, bestätigte der FC am Donnerstag auch Thomas Kessler als neuen sportlich Verantwortlichen. Kessler werden nun „in Abstimmung mit der Geschäftsführung und dem Vorstand die große Verantwortung übernehmen, den Cheftrainer für die neue Saison auszuwählen und den Kader zu planen. Aus unserer Sicht bringt Thomas alles mit, um diese für den FC so wichtige Position langfristig zu übernehmen.“
Vorstand äußert sich zu seiner eigenen Zukunft
Abschließend äußerte sich das Trio noch einmal zu seiner persönlichen Zukunft. Bei der nächsten Mitgliederversammlung wird der amtierende Vorstand abgelöst. Während Vize-Präsident Carsten Wettich bereits mit Wilke Stroman und Tugba Tekkal ein neues Team zusammengestellt hat, ist bislang noch offen, ob sich Eckhard Sauren oder Werner Wolf in einer anderen Konstellation noch einmal zur Wahl stellen werden.
Wir verstehen es als unsere Pflicht, die eingeleiteten Prozesse konsequent fortzuführen und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft in der Bundesliga weiter zu stellen.
Der Vorstand des 1. FC Köln
„Der letzte Blick in die Zukunft richtet sich auf uns persönlich“, heißt es in dem Newsletter. „Bis zur Mitgliederversammlung werden wir unser Amt im besten Sinne des Vereins und im gegenseitigen Vertrauen ausüben. Wir verstehen es als unsere Pflicht, die eingeleiteten Prozesse konsequent fortzuführen und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft in der Bundesliga weiter zu stellen. Ihr könnt euch darauf verlassen, dass wir bis zum letzten Tag unserer Amtszeit mit vollem Engagement und aller Kraft für unseren 1. FC Köln arbeiten werden.“
Stammtisch am 17. Juni im Stadion
Wie schon im vergangenen Jahr wird der Vorstand auch nach dieser Saison wieder einen Stammtisch für die Mitglieder veranstalten. Dieser wird am Dienstag, den 17. Juni im 12. Mann im RheinEnergieStadion stattfinden. Ob neben dem Präsidium auch noch andere Verantwortliche auf dem Podium für Fragen und Diskussionen Platz nehmen werden, geht dabei nicht hervor. Eine gesonderte Einladung mit allen Details soll folgen.








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