Urs Fischer soll einem Medienbericht zufolge bereits einen Vertrag beim 1. FC Köln unterschrieben haben. Dieses Gerücht ploppte am Samstag, nur einen Tag nach der Absage von Friedhelm Funkel, auf. Das ist dran.
Geht es nach RTL/ntv und sport.de, hat der 1. FC Köln einen neuen Cheftrainer gefunden: Urs Fischer soll bereits einen Vertrag bei den Geißböcken unterschrieben haben. Diese Unterschrift habe er „per Klausel an eine erfolgreiche Rückkehr in die Bundesliga geknüpft“.
Eine Meldung, die überrascht. Schließlich hatte Sportdirektor Thomas Kessler im Zuge der Absage von Friedhelm Funkel erst am Freitag angekündigt, dass man „im Rahmen eines verantwortungsvollen Auswahlprozesses verschiedene Gespräche mit potenziellen Kandidaten führen“ möchte (der GEISSBLOG berichtete).
FC irritiert über Fischer-Meldung
So sorgt die Nachricht, dass Fischer bereits unterschrieben haben soll, dem Bericht zufolge sogar schon vor dem Aufstieg, für reichlich Verwunderung – nicht nur bei vielen Fans, sondern auch bei den FC-Verantwortlichen. Nach GEISSBLOG-Informationen ist an dem Gerücht nichts dran.
Was nicht zwangsläufig heißen muss, dass Fischer kein Kandidat ist. Der Schweizer, der Union Berlin einst aus der 2. Liga in die Champions League geführt hatte, dürfte ein Trainer sein, über den beim Aufsteiger zumindest diskutiert wird. Fischer ist seit November 2023 vereinslos und kann sich eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen. Doch über die Meldung, dass er schon in Köln unterschrieben haben soll, zeigt man sich beim FC irritiert.
Ist auch Matarazzo ein Kandidat?
Die Trainersuche des Zweitliga-Meisters ist erst mit Kesslers offizieller Beförderung zum Sportdirektor am Donnerstag und dem Funkel-Gespräch am Freitag in die Vollen gegangen. Sieben bis zehn Tage soll der Prozess andauern. Darüber hinaus könnten Zweifel bestehen, inwiefern Fischer zum beim FC gewünschten Offensiv-Fußball passen würde.
Noch ist Geduld gefragt, bevor der Bundesliga-Rückkehrer auf der Trainerposition Vollzug vermelden kann. Neben Fischer gelten insbesondere Lukas Kwasniok (zuletzt SC Paderborn), Christian Titz (1. FC Magdeburg), Horst Steffen (SV Elversberg) und Bo Svensson (zuletzt Union Berlin) als Kandidaten. Der Kölner Stadt-Anzeiger nennt zudem den früheren Hoffenheimer und Stuttgarter Trainer Pellegrino Matarazzo als Option.








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