So erklärt Kessler das Funkel-Aus: „Hat entschieden, nicht daran teilzunehmen“

Trainer Friedhelm Funkel, Präsident Werner Wolf und Sportdirektor Thomas Kessler im RheinEnergieStadion. (Foto: Bucco)
Trainer Friedhelm Funkel, Präsident Werner Wolf und Sportdirektor Thomas Kessler im RheinEnergieStadion. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln sucht einen neuen Trainer für die Bundesliga. Friedhelm Funkel ist auf eigenen Wunsch hin nicht Teil dieses Auswahlprozesses, wie Sportdirektor Thomas Kessler am Freitag erklärt hat.

Friedhelm Funkel und der 1. FC Köln gehen getrennte Wege – zumindest vorerst. Nach einem Gespräch mit Geschäftsführer Philipp Türoff und Sportdirektor Thomas Kessler hat Funkel selbst öffentlich verkündet, dass er als Cheftrainer nicht im Amt bleiben wird (der GEISSBLOG berichtete). Und das, obwohl ihm die Geißböcke am Freitag keine Absage erteilt hatten.

„Wir haben heute ein sehr offenes und respektvolles Gespräch mit Friedhelm Funkel geführt. Von Beginn an war der Austausch von großer Wertschätzung und Augenhöhe geprägt“, berichtet Kessler in einem FC-Statement von dem Termin mit Funkel.

Darum sagte Funkel selbst ab

Der Knackpunkt: „Wir haben dabei transparent dargelegt, dass wir im Rahmen eines verantwortungsvollen Auswahlprozesses verschiedene Gespräche mit potenziellen Kandidaten führen.“ Für Funkel verständlich – und gleichzeitig der Grund, dem FC seinerseits eine Absage zu erteilen.

„Friedhelm hat uns daraufhin mitgeteilt, dass er die Notwendigkeit eines solchen Prozesses für eine so wichtige Position absolut nachvollziehen kann, für sich jedoch entschieden hat, daran nicht teilzunehmen“, sagt Kessler.

Wir haben vereinbart, im engen Austausch zu bleiben, um gemeinsam zu überlegen, in welcher Form Friedhelm seine Expertise auch künftig beim FC einbringen kann.

Thomas Kessler

Funkel wollte sofortiges Vertrauen, er selbst erklärte dem Kicker: „Ich werde nicht noch einmal sieben bis neun Tage warten, ehe sich eine Mehrheit für mich oder einen anderen Trainer ergibt. Die Leute wissen, was ich kann, was ich nicht kann und wie ich Stadt und Vereine kenne. Wenn das jetzt nicht dafür reicht, dann ist das eben so.“

Kessler dankt dem 71-Jährigen, an dem es im Vorstand und im Gemeinsamen Ausschuss insgesamt Zweifel gegeben hatte, „für seine klare Haltung und seine Verdienste um den 1. FC Köln“. Daran werde sich auch in Zukunft nichts ändern. Man habe „vereinbart, im engen Austausch zu bleiben, um gemeinsam zu überlegen, in welcher Form Friedhelm seine Expertise auch künftig beim FC einbringen kann“. Funkel schielt zunächst allerdings auf einen Trainerposten.

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