Damion Downs soll die Zukunft im Sturm des 1. FC Köln gehören. Die Geißböcke arbeiten mit Hochdruck an einer vorzeitigen Vertragsverlängerung. An den finanziellen Gegebenheiten soll Downs‘ langfristiger Verbleib nicht scheitern.
Vor Damion Downs könnte ein spektakulärer Sommer liegen. Nach dem Aufstieg mit dem 1. FC Köln reist der Stürmer erstmals zur US-amerikanischen Nationalmannschaft. Downs gehört dem 27-köpfigen Aufgebot an, das sich ab dem 1. Juni in Chicago auf den Gold Cup vorbereiten wird.
Bis zum 4. Juni muss Nationaltrainer Mauricio Pochettino seinen endgültigen Kader für die Kontinentalmeisterschaft bestimmen, diesem wiederum dürfen 26 Spieler angehören. Downs winkt also nicht nur ein erstes Reinschnuppern bei der A-Nationalmannschaft, bei den Testspielen gegen die Türkei (7. Juni) und die Schweiz (11. Juni), sondern direkt ein ganzes Turnier.
Downs hat Top-Angebot vorliegen
Am Geißbockheim drückt man seinem Eigengewächs gewiss die Daumen. Auch wenn eine Gold-Cup-Nominierung und ein erfolgreicher Turnierverlauf bedeuten würden, dass Downs verspätet in die Vorbereitung auf die kommende Bundesliga-Saison einsteigt. Doch geht es nach den FC-Verantwortlichen, wird der 20-Jährige ohnehin noch zahlreiche Sommer in Köln verbringen.

Wie der GEISSBLOG erfuhr, haben die Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit Downs inzwischen Fahrt aufgenommen. Sportdirektor Thomas Kessler hat mit der Trainersuche sowie den Verhandlungen mit potenziellen Neuzugängen zwar reichlich drängende Aufgaben vor der Brust – doch es zählte auch zu seinen ersten Amtshandlungen, Downs ein hoch dotiertes Angebot zur Vertragsverlängerung vorzulegen.
Wir haben Damion eine sportliche und auch eine wirtschaftliche Perspektive aufgezeigt
Thomas Kessler
„Mit Damion Downs waren wir schon in ausführlichen Gesprächen“, bestätigte Kessler nun dem Express. „Wir haben Damion eine sportliche und auch eine wirtschaftliche Perspektive aufgezeigt. Ich glaube, dass wir da sehr in Vorleistung gegangen sind mit dem, was wir dem Spieler geboten haben. Wir setzen auf ihn und glauben, dass er mit seinem Profil und noch weiteren Entwicklungsschritten für uns ein richtig guter Spieler werden kann.“
In den vergangenen Jahren waren die Vertragsgespräche mit Eigengewächsen bekanntermaßen von finanzieller Vorsicht und von Abwarten geprägt. Bei Downs ist der FC erstmals wieder bereit, ins Risiko zu gehen, um sich die Dienste des hochveranlagten Angreifers langfristig zu sichern und nicht erneut ein Top-Talent zu verlieren.
FC will kein weiteres Top-Talent verlieren
„Ich glaube an eine Win-Win-Situation für beide Seiten und würde mich natürlich auch sehr freuen, wenn die Spielerseite und der Spieler das auch so sehen“, sagte Kessler weiter. „Ich würde mir wünschen, dass wir den Weg gemeinsam weitergehen. Wir werden in den nächsten Wochen weiterhin sprechen und dann muss es eine klare Entscheidung geben, in die eine oder andere Richtung.“
Der Bundesliga-Aufsteiger hat seinem besten Torjäger (zehn Saisontore, genau wie Tim Lemperle) nun also ein lukrativeres Angebot unterbreitet, als es noch unter der Führung von Ex-Sportboss Christian Keller der Fall gewesen wäre. Beim FC zeigt man sich zuversichtlich, dass es in diesem Sommer zu einer Einigung kommen wird und der Deutsch-Amerikaner über 2026 hinaus unterschreibt. Angestrebt ist eine Verlängerung bis 2029.







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