Davie Selke wurde von den Fans der 2. Bundesliga zum Spieler der Saison gewählt. Nun steht der ehemalige Stürmer des 1. FC Köln vor dem Abschied beim Hamburger SV. Der 30-Jährige führt Gespräche mit einem Ex-Club.
Die Fans des 1. FC Köln fühlen sich schon seit Monaten wie in einem Déjà-vu, wenn sie auf den Hamburger SV blicken. Erst betont Davie Selke, beim Hamburger SV bleiben zu wollen. Dann tauchen plötzlich namentlich nicht genannte Clubs im Ausland auf, die an dem Stürmer Interesse haben sollen. Dann ließ er sich sogar eine vereinbarte Klausel zur automatischen Vertragsverlängerung streichen.
Anschließend betonte Selke, dass es nicht an ihm liege, sollte er nicht in Hamburg bleiben. Der HSV müsse ihm schon eine ausreichende Wertschätzung entgegen bringen. Und nun verhandelt Selke tatsächlich mit einem anderen Club. Den FC-Fans kommt das alles bekannt vor, denn genau so lief es auch in Köln 2024. Der einzige Unterschied: der Club, mit dem Selke nun verhandelt.
Selke statt Sesko?
Vor einem Jahr war es der HSV, zu dem der Stürmer dann auch wechselte. Nun aber berichtet Sky, dass Selke mit RB Leipzig verhandelt. In Leipzig hatte der 30-Jährige zwischen 2015 und 2017 bereits gespielt, ehe er zu Hertha BSC gewechselt war. Gibt es nun die überraschende Rückkehr?
Überraschend deshalb, weil Leipzig in der abgelaufenen Saison noch über Stürmer wie Benjamin Sesko und Lois Openda verfügte, mit Yussuf Poulsen als Back-up. Sesko soll nun mit einem Wechsel in die Premier League liebäugeln. Sollte dieser zustande kommen, würde RB jedoch eine Ablöse in Höhe von rund 90 Millionen Euro einstreichen. Genug Geld, um sich auf dem Transfermarkt weitläufig umzuschauen.
Schwächung für den HSV?
Da würde der Zweitliga-Torschützenkönig Selke doch überraschen. Leipzig jedoch soll an Selke auch deswegen interessiert sein, weil der 30-Jährige über eine besondere Mentalität verfügt und in den letzten Jahren auch in der Kabine wichtig für seine Mannschaften war – so auch in Köln. So gab es laut Florian Plettenberg schon mehrere Treffen zwischen der Selke-Seite und RB.
Für den 1. FC Köln könnte dieser Transfer nicht nur aus nostalgischen Gründen von Interesse sein. Der HSV würde als direkter Konkurrent in der Bundesliga auch einen seiner wichtigsten Spieler der abgelaufenen Saison verlieren. Die Hamburger sind noch immer bereit sich finanziell für den 30-Jährigen zu strecken, jedoch scheint ein Verbleib aktuell eher unwahrscheinlich.








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