In der 2. Liga noch großer Faktor: Dieser Trainer muss den FC verlassen

Thomas Hickersberger (Mitte) muss den 1. FC Köln verlassen. (Foto: Bucco)
Thomas Hickersberger (Mitte) muss den 1. FC Köln verlassen. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln stellt sein Trainerteam unter Lukas Kwasniok komplett neu auf. Dabei muss auch der letzte Assistent von Gerhard Struber gehen. Für ihn kommen zwei alte Bekannte zurück.

Er war der Assistenztrainer, der nach der Entlassung von Gerhard Struber weitermachen und auch unter Friedhelm Funkel die Mannschaft des 1. FC Köln betreuen durfte. Nun ist Thomas Hickersberger doch noch entlassen worden. Wie der FC am Dienstag mitteilte, muss der Österreicher gehen.

„Wir bedanken uns herzlich bei Thomas Hickersberger für seinen engagierten Einsatz in der vergangenen Saison“, sagte Thomas Kessler. „Besonders hervorheben möchten wir seine Bereitschaft, in den entscheidenden letzten beiden Wochen im Team von Friedhelm Funkel mitzuhelfen, unser großes Ziel des Wiederaufstiegs zu erreichen.“ Doch Hickersberger muss für einen Umbruch weichen.

Langjähriger Analyst steigt beim FC

Nach Gerhard Struber und Bernd Eibler verlässt damit auch der dritte Österreicher des letztjährigen Trainerteams den FC. Und das, obwohl Hickersberger in der vergangenen Saison von allen Verantwortlichen immer wieder öffentlich gelobt wurde, insbesondere auch für seine Qualitäten beim Standard-Training. Der FC gehörte beim ruhenden Ball zu den besten Teams der 2. Liga.

Dennoch musste Hickersberger nun gehen. Dafür kommen, wie berichtet, zwei alte Bekannte zurück ans Geißbockheim. Erstmals in der Clubhistorie holen die Geißböcke zwei Assistenten zweier früherer Cheftrainer zurück, um dem nächsten Chefcoach zur Seite zu stehen.

Frank Kaspari als einstiger Co von Markus Gisdol und René Wagner als einstiger Co von Steffen Baumgart werden künftig an der Seite von Lukas Kwasniok agieren. Darüber hinaus wird Hannes Dold befördert. Der langjährige Videoanalyst war in der letzten Saison bereits offiziell zum „Co-Trainer Spielanalyse“ aufgestiegen, was inhaltlich seiner vorherigen Position jedoch sehr ähnlich gewesen war. Nun wird Dold echter Assistent. Dold hatte erst kürzlich seine A-Trainerlizenz erhalten und ist bereits seit fast zwölf Jahren beim FC.

Kwasniok ab nächster Woche beim FC

„René Wagner, Frank Kaspari und Hannes Dold bringen unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte mit und kennen den 1. FC Köln sowie den Standort bereits sehr gut“, sagte Kessler. „Gerade diese Mischung aus Expertise, Identifikation und Vertrautheit mit dem Umfeld sehen wir als großen Mehrwert.“

Auch Kwasniok wurde zu seinem neuen Trainerteam in der Mitteilung des Clubs zitiert. „Bei der Zusammenstellung des Trainerteams war uns wichtig, hohe fachliche Qualität mit einer starken Verbundenheit zum 1. FC Köln zu vereinen. Jeder der drei bringt unterschiedliche Stärken und eine eigene FC-Vergangenheit mit, was die Eingewöhnungszeit verkürzt und den Zusammenhalt vom ersten Tag an stärkt.“ Kwasniok selbst wird in der kommenden Woche am Geißbockheim erwartet.

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