Max Finkgräfe verlässt den 1. FC Köln und schließt sich RB Leipzig an. Ein Jahr vor Vertragsende können sich die Kölner über eine mittlere, einstellige Millionensumme freuen.
Die Situation ist für Thomas Kessler und den 1. FC Köln nicht mehr zu retten gewesen: Nach einer enttäuschenden Saison in der 2. Liga war Eigengewächs Max Finkgräfe fest entschlossen, die Geißböcke zu verlassen. Nachdem sich ein Wechsel zur TSG Hoffenheim aufgrund eines zu geringen Angebots der Kraichgauer zerschlagen hatte, steht nun fest, wohin es den Linksverteidiger zieht.
Statt zur TSG wechselt Finkgräfe nun zu RB Leipzig. Bei den Sachsen hat der 21-Jährige einen Fünfjahres-Vertrag bis 2030 unterschrieben. Der FC soll für seinen Abwehrspieler rund vier Millionen Euro zuzüglich Boni im hohen sechsstelligen Bereich kassieren. Darüber hinaus wollten sich die Kölner eine Weiterverkaufsbeteiligung sichern. Dies zählte auf Kölner Seite zu einer der Grundvoraussetzungen für einen Verkauf seines Talentes.
Kessler erklärt Finkgräfe-Verkauf
Am Donnerstag um 11 Uhr nun bestätigen beide Clubs den Transfer des gebürtigen Mönchengladbachers. „Max hat uns nach offenen Gesprächen klar signalisiert, dass er seinen Vertrag beim 1. FC Köln nicht verlängern möchte“, erklärte Sportdirektor Thomas Kessler. „Wir hätten uns gut vorstellen können, den Weg gemeinsam mit Max weiterzugehen – sowohl sportlich als auch menschlich hat er in den vergangenen Jahren einen großen Schritt gemacht. Da er dies leider abgelehnt hat, war für uns klar, dass wir Max gegen eine angemessene Transferentschädigung in diesem Sommer ziehen lassen werden.“
Mit RB Leipzig habe man schließlich „eine zufriedenstellende Lösung“ finden können. „Wir bedanken uns bei Max für seine Zeit und seinen Einsatz beim FC – und wünschen ihm für seine weitere Karriere alles Gute.“ Der Spieler selbst erklärte in einer Mitteilung des FC: „Die letzten vier Jahre beim FC waren sehr besonders für mich. Deshalb möchte ich mich beim FC, allen Verantwortlichen, meinen Mitspielern und dem Staff, die mich auf meinem Weg hier begleitet haben, von ganzem Herzen bedanken. Ich werde diese Zeit niemals vergessen, die Stadt und der Verein werden immer ein Teil von mir bleiben.“
Verkauf erweitert den Transfer-Spielraum
Der FC hat damit auf dem Transfermarkt wieder mehr finanziellen Spielraum. Den benötigt Sportdirektor Thomas Kessler allerdings auch. Immerhin hat sich seit dem Johannesson-Transfer am 1. Juni nichts mehr auf der Zugangsseite getan. Dabei brauchen die Kölner nicht nur einen Ersatz für Finkgräfe, sondern haben auch noch zahlreiche andere Positionen, auf denen akuter Handlungsbedarf besteht.








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