Beteiligung am Gewinn: FC kassiert bei Transfers von Ex-Spielern

Ismail Jakobs und Sebastiaan Bornauw bringen dem 1. FC Köln noch einmal Geld. (Foto: Bucco)
Ismail Jakobs und Sebastiaan Bornauw bringen dem 1. FC Köln noch einmal Geld. (Foto: Bucco)

Sebastiaan Bornauw und Ismail Jakobs haben in diesem Sommer ihren Verein gewechselt. Während Jakobs nach seiner Leihe nun fest zu Galatasaray Istanbul wechselt, zieht es Bornauw in die Premier League. Beide Transfers kommen auch dem 1. FC Köln zugute.

Der 1. FC Köln darf sich in diesem Sommer über ordentliche Transfereinnahmen freuen. Der Verkauf von Max Finkgräfe bringt dem Bundesliga-Aufsteiger rund vier Millionen Euro, der bevorstehende Transfer von Damion Downs spült noch einmal mindestens das Doppelte in die Kassen der Geißböcke. Zählt man die ebenfalls knapp zehn Millionen Euro aus dem Wechsel von Jonas Urbig zum FC Bayern aus dem Winter hinzu, hat der FC binnen eines halben Jahres über 20 Millionen Euro erwirtschaftet.

Doch nicht nur aus den eigenen Transfers hat der FC zuletzt finanzielles Kapital schlagen können. Auch der Wechsel von Florian Wirtz zum FC Liverpool brachte dem FC aufgrund der Ausbildungsentschädigung eine Millionen-Summe. Hinzu kommen weitere Beteiligungen, von denen der FC nun mit Verspätung profitiert.

Bornauw-Wechsel bringt dem FC Geld

So ist in diesem Sommer auch Ex-FC-Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw vom VfL Wolfsburg zu Leeds United gewechselt. Hatten die Wölfe damals noch 13,5 Millionen Euro für den Belgier an den FC gezahlt, zieht es den Abwehrspieler nun für sechs Millionen Euro auf die Insel.

Damals hatte auch Bornauws Ex-Club RSC Anderlecht am Transfer nach Wolfsburg finanziell partizipiert. Der FC hatte sich derweil eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von zehn Prozent gesichert. Allerdings: Diese zehn Prozent wären nur dann nach Köln geflossen, wenn die Ablösesumme nach Leeds höher gewesen wäre als die Summe, die der VfL Wolfsburg damals bezahlt hatte. Dennoch darf sich der FC immerhin über eine Ausbildungsentschädigung freuen.

Galatasaray zahlt acht Millionen für Jakobs

Des Weiteren hat in diesem Sommer auch die Kaufpflicht von Galatasaray Istanbul für Ismail Jakob gegriffen. Das Kölner Eigengewächs war im vergangenen Sommer auf Leihbasis von der AS Monaco in die Türkei gewechselt. Nun hat der Club vom Bosporus acht Millionen Euro nach Frankreich überwiesen. Auch hier hatte sich der FC eine Beteiligung in Höhe von zehn Prozent auf den Weiterverkaufsgewinn gesichert. Jakobs war im Sommer 2021 zeitgleich mit Bornauw für 6,5 Millionen Euro ins Fürstentum gewechselt – womit dem FC immerhin 150.000 Euro sowie die Ausbildungsentschädigung zustehen.

Derweil war bereits im Frühjahr der Wechsel von Jens Castrop zu Borussia Mönchengladbach bekannt geworden. Der FC-Rivale überweist rund 4,5 Millionen Euro an den FC Nürnberg, wohin das Kölner Eigengewächs 2022 gewechselt war. Auch hier sicherte sich der FC eine Beteiligung in Höhe von zehn Prozent, wodurch die Kölner nun ebenfalls mit fast einer halben Million entschädigt werden.

In Summe darf sich der FC in diesem Sommer zusätzlich zu den eigenen Transfers also noch über eine weitere Einnahmen freuen, die Sportdirektor Thomas Kessler umgehend in den Kader investieren kann. Auch bei Max Finkgräfe und Damion Downs haben sich die Kölner entsprechende Beteiligungen für zukünftige Transfers gesichert. Ein durchaus lukratives Modell, wie die aktuelle Transferperiode bereits gezeigt hat.

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