Eric Martel befindet sich nach der U21-Europameisterschaft aktuell noch im Sonderurlaub. Dabei ist noch immer offen, ob der Sechser auch in der kommenden Saison beim 1. FC Köln spielen wird. Sportdirektor Thomas Kessler hat dabei einen Zeitplan.
Seit geraumer Zeit versucht der 1. FC Köln den im Sommer 2026 auslaufenden Vertrag mit Eric Martel vorzeitig zu verlängern. Bislang jedoch hat der Mittelfeldspieler noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob er sich zumindest eine mittelfristige Zukunft bei den Geißböcken vorstellen kann. Erst nach der U21-Europameisterschaft wollte der Kapitän des DFB eine Entscheidung treffen.
Inzwischen ist das verlorene Finale gegen England bereits zwölf Tage her. Eine Entscheidung dürfte aber weiterhin auf sich warten lassen. „Er hat sich jetzt erst einmal den Urlaub verdient“, sagte Thomas Kessler am Mittwoch. Der Sportdirektor lässt den Sechser aktuell also in Ruhe und drängt nicht auf eine schnelle Entscheidung.
Kessler plant Kaffee-Treffen mit Martel
Spätestens zum Trainingslager in Bad Waltersdorf (19. bis 26. Juli) soll Martel dann wieder zum FC-Tross dazu stoßen. Dort will Kessler dann die Gespräche wieder aufnehmen und den 23-Jährigen von einem Verbleib, im Idealfall inklusive Vertragsverlängerung, überzeugen. „Dann werde ich bestimmt auch mal mit Eric einen Kaffee trinken.“ Zum jetzigen Zeitpunkt sei jedoch „in keiner Weise eine Entscheidung gefallen.“
Dabei hatte es zuletzt geheißen, dass Martel eher nicht gewillt sei, seinen Vertrag zum jetzigen Zeitpunkt zu verlängern. Gerüchte hatte es derweil um ein mögliches Interesse des SC Freiburg gegeben. Zudem hatte Martels Vater Gerhard verraten, dass es „einige Bundesligisten“ gebe, die den FC-Profi „sehr reizen“ würden.
Worst-Case-Szenario noch kein Thema
Unklar ist, wie der FC mit der Situation umgehen würde, sollte Martel tatsächlich deutlich machen, seinen Vertrag nicht verlängern zu wollen, gleichzeitig aber keinen neuen Verein finden. Den Kölnern würde dann im kommenden Sommer einmal mehr der ablösefreie Abgang eines Leistungsträgers drohen. Für Kessler ist das aktuell jedoch kein Thema: „Darüber müssen wir jetzt nicht reden“, wollte sich der Sportdirektor zunächst keine Gedanken über das Worst-Case-Szenario machen.








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