Lukas Kwasniok hat die Profis des 1. FC Köln in den ersten zehn Tagen der Vorbereitung auf die Bundesliga körperlich gefordert. Die Belohnung ist ein nicht geplanter Tag ohne Training, ehe es ins Trainingslager geht.
Auch am Mittwoch hat der 1. FC Köln unter Lukas Kwasniok wieder eine lange Trainingseinheit absolviert. Vor der Aufnahme zum offiziellen Mannschaftsfoto dauerte die Einheit auch deshalb länger, weil der FC-Coach zuvor zur Videoschulung geladen hatte. So verzögerte sich der Ablauf des Mittwochs nach hinten.
Doch nach der Einheit am Mittwoch gab der FC zudem auch bekannt: Die Geißböcke werden am Donnerstag kein Training absolvieren. Entgegen der ursprünglichen Planung gab Kwasniok den Spielern einen freien Tag. Erst am Freitag kommt die Mannschaft wieder zusammen, wenn es zum Testspiel gegen Fortuna Köln geht.
Erst Testspiel, dann Trainingslager
Der FC-Trainer hat offenbar festgestellt, dass die Spieler in den ersten zehn Tagen der Vorbereitung körperlich ans Limit gegangen sind. Ehe es ins Trainingslager geht, sollen seine Spieler also noch einmal einen Tag durchatmen. Am Morgen nach dem Fortuna-Testspiel treffen sich die Spieler um 10 Uhr zur Abfahrt am Geißbockheim, ehe es mittags mit dem Flieger nach Graz und von dort nach Bad Waltersdorf geht.
Am Dienstag hatte eine intensive Laufeinheit für den Nachmittag auf dem Programm gestanden. 1000-Meter-Läufe mussten die Spieler absolvieren, ehe sie erschöpft hatten in den Feierabend gehen können. Kwasniok legt auf die körperliche Fitness einen großen Wert, will er doch vor allen anderen Dingen zunächst einmal laufintensiven Kampf-Fußball spielen lassen. Dafür legt er mit seinem Trainerteam nun die Grundlage bei den FC-Profis.
Verletzungsrisiko minimieren
Der freie Tag am Donnerstag dient also zur Regeneration. Auch, um aus dem Testspiel am Freitag noch bessere Lehren ziehen können. Schwere Beine werden die Spieler zwar trotzdem haben, jedoch soll die Mannschaft in der Lage sein, gegen den Regionalligisten vieles von dem auf den Rasen zu bringen, was in den ersten zehn Tagen auf dem Trainingsplan stand – insbesondere mit Blick auf das Spiel mit dem Ball.
Das Positive: Trotz der hohen Belastung an den ersten Tagen gab es bislang keine Verletzten. Mit Luca Kilian kehrte sogar ein Langzeitverletzter früher zurück als erwartet. Dabei soll es auch bleiben, und so wurde die Belastung nun erstmals genau gesteuert, um das Risiko von Muskelverletzungen zu minimieren.








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