Jakub Kaminski will mit dem 1. FC Köln in der Bundesliga überraschen. Die Leihgabe des VfL Wolfsburg kämpft um einen Bundesliga-Stammplatz und hätte nichts dagegen, wenn ihm ein Ex-Mitspieler nach Köln folgen würde.
Aus dem Trainingslager in Bad Waltersdorf berichten Sonja Gauer, Marc L. Merten und Martin Zenge
Am Montag sprach Jakub Kaminski im Trainingslager des 1. FC Köln über…
…die Saisonvorbereitung in der Steiermark bei mehr als 30 Grad: „Wir trainieren viel und intensiv. Es ist die Zeit dafür. Ich hoffe, dass wir die Intensität aus diesem Trainingslager auch in den Spielen zeigen werden. Aktuell sind wir natürlich etwas müde.“
…die Anforderungen von Trainer Lukas Kwasniok: „Alles ist neu für uns, deswegen braucht es Zeit. Wir müssen dem Coach zuhören, was er taktisch auf dem Platz will – das ist sehr wichtig. Aktuell haben wir die Zeit, das zu tun.“
„Auf der Position habe ich sehr gute Spiele abgeliefert“
…seinen Start beim FC: „Ich bin neu, aber jeder – ob meine Mitspieler oder die Staffmitglieder – kümmert sich um mich. Ich bin sehr glücklich, hier zu sein, und hoffe, dass wir zusammen unsere Ziele erreichen können.“
…seine Qualitäten: „Ich habe drei Jahre in Wolfsburg gespielt und 70 Bundesliga-Spiele bestritten. Ich bin noch ein junger Spieler, habe aber auch schon eine gewisse Erfahrung. Ich bin ein schneller Spieler und kann mehr Tore erzielen als zuletzt in Wolfsburg, wo ich oft die Position gewechselt habe. Jetzt möchte ich meine Qualität auf ein, zwei Positionen zeigen.“
Ich muss jeden Tag, in jedem Training hart arbeiten, um den Trainer zu überzeugen, um für ihn erste Wahl zu sein.
Jakub Kaminski
…Trainer Lukas Kwasniok: „Er spricht auch Polnisch. Ich bin neu hier, daher ist das wichtig für mich.“
…den Konkurrenzkampf beim FC und seine Wunschposition: „Jeder Bundesligist hat viele gute Spieler. Ich muss meine Qualität jetzt auf dem Platz zeigen. Ich muss jeden Tag, in jedem Training hart arbeiten, um den Trainer zu überzeugen, um für ihn erste Wahl zu sein – auf der linken oder der rechten Seite in der Offensive. Aber lieber links, auf der Position habe ich schon sehr gute Spiele abgeliefert, in der Bundesliga, der polnischen Liga und der polnischen Nationalmannschaft. Ich denke, die linke Seite wird mein Platz sein.“
…was ihm Wolfsburg-Kollege und FC-Eigengewächs Yannick Gerhardt über den FC gesagt hat: „Ich habe natürlich mit Yannick über Köln gesprochen, aber auch mit Seb Bornauw und Poldi. Sie haben mir viel über diesen großen Club und die großen Ambitionen gesagt. Ich freue mich, jetzt in Köln zu sein, mit den vielen Fans und dem Stadion. Es wäre toll, wenn wir in der neuen Saison für eine Überraschung sorgen könnten.“
Kaminski: „Auf dem Platz verstehe ich alles“
…eine mögliche Köln-Rückkehr von Gerhardt: (lacht) „Ich glaube, er hat noch ein Jahr Vertrag in Wolfsburg, aber vielleicht kommt er dann zurück zum FC. Ich mag ihn sehr als Spieler und als Person – vielleicht kommt er in der Zukunft auch zum FC.“
…seine Deutschkenntnisse: „Ich kann Deutsch sprechen, kein Problem. Ich bin schon drei Jahre hier und muss vielleicht noch ein paar Wörter lernen. Aber auf dem Platz verstehe ich alles, was der Trainer sagt.“








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