Der 1. FC Köln soll an einem Teamkollegen von Ismail Jakobs interessiert sein. Zudem verhandeln die Geißböcke mit einem Konkurrenten von Tim Lemperle im Sturm der TSG Hoffenheim.
Sechs Neuzugänge plus die El-Mala-Brüder (wurden bereits 2024 verpflichtet) hat der 1. FC Köln in diesem Sommer bereits präsentiert. Damit ist die Kaderplanung allerdings längst nicht abgeschlossen. Bekanntlich sollen noch ein Innenverteidiger mit linkem Fuß, ein Linksverteidiger sowie ein Stürmer kommen. Für die beiden letzteren Positionen scheinen nun Lösungen in Sicht.
Am späten Montagabend berichtete Sky, dass der FC ein Angebot für Derrick Köhn abgegeben haben soll. Der 26-Jährige steht bei Galatasaray unter Vertrag, war in der vergangenen Saison aber an Werder Bremen ausgeliehen. Eigentlich wollte der SVW den offensivstarken Linksverteidiger fest verpflichten, war jedoch nicht bereit die Kaufoption in Höhe von 5,1 Millionen Euro zu ziehen.
Teamkollege und Konkurrent von Ismail Jakobs
Stattdessen verhandelte Bremen mit Galatasaray, bot rund 3,5 Mio. Euro. Die Istanbuler jedoch lehnten ab. Inzwischen soll sich Werder aus den Verhandlungen zurückgezogen haben, auch weil man sich personell anders aufgestellt hat und auf andere Lösungen setzt. Auch die Nummer 19, welche Köhn in der vergangenen Saison in Bremen trug, wurde inzwischen neu vergeben.
Köhn wurde beim Hamburger SV ausgebildet, wechselte dann zum FC Bayern, ehe er über Willem II bei Hannover 96 landete und dort den Durchbruch schaffte. Im Februar 2024 ging es für 3,5 Mio. Euro zu Galatasaray, wo Köhn nun ein Konkurrent von Ismail Jakobs ist. Es folgte die Leihe nach Bremen mit einer starken Hin- und einer schwächeren Rückrunde für Werder. Folgt jetzt der Wechsel zum FC?
Köhn läuft fast 36 km/h
Die Geißböcke suchen einen Nachfolger für Max Finkgräfe. Mit Leart Pacarada steht aktuell nur ein Linksverteidiger im Kader. Mit 35,8 km/h war Köhn in der vergangenen Saison pfeilschnell unterwegs, er wäre auf Anhieb einer der drei schnellsten FC-Spieler im Kader. Im 3-4-3 wäre er prädestiniert als linker Schienenspieler mit Offensiv- und Flankenstärke.
Der Knackpunkt jedoch soll die Ablöse sein. Für Finkgräfe bekam der FC rund vier Mio. Euro plus Boni. Diese Summe müssten die Geißböcke wohl mindestens reinvestieren, um den 26-Jährigen aus seinem bis 2026 laufenden Vertrag herauszukaufen. Köhn soll sich einen Wechsel vorstellen können, hat dem Bericht zufolge jedoch noch weitere Optionen. Galatasaray soll fünf Mio. Euro fordern.
Kommt Bülter für den FC-Sturm?
Einen Wechsel zum FC vorstellen kann sich derweil auch Marius Bülter, Teamkollege und Sturm-Konkurrent von Tim Lemperle bei der TSG Hoffenheim. Mit dem Stürmer soll sich der FC weitgehend einig sein. Mit der TSG geht es um die Ablöse. Auch der Vertrag des 32-Jährigen läuft 2026 aus. Auch hier müsste der FC also eine Summe im niedrigen Millionenbereich stemmen, um den variablen Angreifer zu verpflichten.
Das Geld für beide Transfers wäre vorhanden. Trotz der bisherigen Verpflichtungen von Ragnar Ache, Isak Johannesson, Tom Krauß, Jakub Kaminski, Ron-Robert Zieler und Sebastian Sebulonsen für insgesamt knapp 13 Millionen Euro hat der FC noch ein nahezu ausgeglichenes Transferbudget.
Durch die Verkäufe von Damion Downs und Max Finkgräfe stehen rund zwölf Millionen Euro plus Boni auf der Habenseite. Nach dem Aufstieg hatte die FC-Führung ein Transferbudget von rund zehn bis 15 Mio. Euro freigegeben – ohne Einnahmen. Nun liegt es an Sportdirektor Thomas Kessler, die Verhandlungen zum Abschluss zu führen.







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