Gespräch mit Schwäbe und Hübers: Klärt Kwasniok hier die Kapitänsfrage?

Lukas Kwasniok am Freitag im Gespräch mit Marvin Schwäbe und Timo Hübers. (Foto: Bucco)
Lukas Kwasniok am Freitag im Gespräch mit Marvin Schwäbe und Timo Hübers. (Foto: Bucco)

Lukas Kwasniok hat am Freitag nach dem Training länger mit Marvin Schwäbe und Timo Hübers gesprochen. Ist die Kapitänsfrage beim 1. FC Köln damit entschieden?

Sie standen lange zusammen. Zunächst in einer größeren Gruppe, Lukas Kwasniok an der Taktiktafel, um ihn herum mehrere Spieler. Darunter auch Marvin Schwäbe und Timo Hübers. Dann blieb Kwasniok zurück, zusammen mit seiner Nummer eins und Kapitän Hübers. Oder wechselt bald die Binde?

Denn zu beobachten war auch, dass Kwasniok länger mit Schwäbe sprach als mit Hübers. Am Ende der Unterhaltung klatschen sich Trainer und Spieler ab, umarmten sich. Gemeinsam gingen sie zu den Fans und gaben als letzte noch Autogramme, als die restlichen Spieler und Trainer schon in den Katakomben verschwunden waren.

Kwasniok erklärt Gespräche

Fiel in diesem Gespräch die Entscheidung, wer künftig die Kapitänsbinde beim 1. FC Köln tragen wird? Schwäbe statt Hübers? Ursprünglich hatte Kwasniok angekündigt, dass gegen Atalanta Bergamo der nächste Kapitän erstmals mit der Binde am Arm auflaufen werde. Doch davon wollte der 44-Jährige nun doch nichts mehr wissen. Und schon gar nicht wollte er, dass man etwas in die Gespräche mit Hübers und Schwäbe hinein interpretierte.

„Nicht jedes Gespräch führt zur Kapitänsfrage. Es ging eher um fußballspezifische Dinge, um Abläufe für morgen durchzusprechen“, sagte Kwasniok mit Blick auf den Test gegen die Italiener. „Da hat es sich ergeben, dass beide nahe bei mir standen – bewusst oder unbewusst. Da führt man halt ein bisschen Smalltalk. Am Ende ist Marvin übrig geblieben, aber es war kein tiefergehendes Gespräch.“

Entscheidung erst nach dem Testspiel?

Also alles nur Fußballtaktik und Smalltalk? Kwasniok erklärte jedenfalls ebenso am Freitag, dass die Entscheidung noch nicht gefallen sei. „Wir werden das erst nach dem Testspiel machen. Wir haben noch mal eine Woche und ich will mich nicht treiben lassen, sondern mit den Jungs in Ruhe quatschen.“

So soll auch am Samstag die Kapitänsbinde kein Hinweis auf den nächsten Spielführer sein. „Mal schauen, was sich die Jungs morgen noch mal einfallen lassen, wer noch nicht gezahlt hat“, sagte Kwasniok mit Blick auf die Mannschaftskasse. Der FC-Trainer bleibt also zunächst weiter bei seiner Marschroute, sehr kurzfristig zu entscheiden, wer in Regensburg am 17. August die Mannschaft aufs Feld führen wird. „Es kommen ja nicht alle 20 Spieler in Frage. Das ist ein Pool von drei bis fünf Spielern. Einer von denen wird’s werden.“ Schwäbe und Hübers sind zwei der maximal fünf Kandidaten.

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