Der 1. FC Köln hat in der Regionalliga West einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Die U21 der Geißböcke gewann gegen den Wuppertaler SV mit 3:2 (1:1). Malek El Mala traf dabei im dritten Spiel in Folge.
Aus dem Franz-Kremer-Stadion berichtet Marc L. Merten
Vor dem sechsten Spieltag der Regionalliga West lag der 1. FC Köln auf dem letzten Tabellenplatz. Mit der Roten Laterne ging es für die Geißböcke in das Duell gegen den Wuppertaler SV. Nach drei Niederlagen in Folge musste wieder etwas Zählbares her, um nach dem großen Kader-Umbruch im Sommer für etwas Ruhe zu sorgen.
Tore und Highlights
30. Minute: Nach einer ausgeglichenen halben Stunde setzte der FC die Wuppertaler im Spielaufbau unter Druck und kam so zum Torerfolg. Ajani und Süne provozierten auf rechts einen Fehlpass des WSV, der bei Dürholtz am Strafraum landete. Der Kapitän leitete den Ball sofort zu Malek El Mala weiter, und der Torjäger ließ sich die Chance aus elf Metern nicht entgehen. Das 1:0 war schon sein drittes Tor im dritten Spiel in Folge.
35. Minute: Die Führung währte allerdings nicht lange. Und das, weil die Geißböcke einmal mehr in dieser Saison schlecht bis gar nicht verteidigten. Aus einem unnötig verursachten Einwurf für den WSV in der Wuppertaler Hälfte (!) spielten sich die Gäste ohne jeden Gegnerdruck über drei Stationen zentral durch. Daiki Kamo bekam den Ball gut 30 Meter vor dem FC-Tor. Mikail Özkan leistete maximal Begleitschutz und sah zu, wie Kamos Schuss flach im Eck zum 1:1 einschlug.
46. Minute: Sbonias fand offenbar die richtigen Worte in der Pause, denn nur 38 Sekunden nach dem Wiederbeginn ging der FC wieder in Führung. Nach dem Anpfiff gewannen die Geißböcke den Ball in der eigenen Hälfte. Dann ging es schnell. Über das Zentrum gelangte der Ball auf links zu Etienne Borie, der an der Strafraumkante einen Gegenspieler stehen ließ und dann mit rechts flach ins Eck zum 2:1 traf.
67. Minute: Gerade, als man sich fragte, ob der FC die Führung womöglich versuchen würde über die Zeit zu bringen, machten es die Geißböcke den Gästen wieder viel zu einfach. Der WSV brachte nach einem zunächst abgewehrten Ball noch eine Flanke von der linken Kölner Abwehrseite ins Zentrum. Schon dieses Zuspiel wurde von den Geißböcken nicht verteidigt. Im Zentrum aber ließen die Kölner Verteidiger Amin Bouzraa unweit des Fünfmeterraumes komplett ungedeckt, sodass der Wuppertaler den Ball per Direktabnahme zum 2:2 in die Maschen hauen konnte.
81. Minute: Als der WSV am eigenen Führungstor schnupperte, ging der FC ein drittes Mal in Führung. Und wieder war ein erfolgreiches Pressing der Grund: Der eingewechselte Yacobi setzte mehrfach nach und zwang seinen Gegenspieler am Sechzehner zu einem unkontrollierten Rückpass. Der misslang komplett, Yacobi zog in Richtung Tor, legte quer auf Safyan Toure und dieser drückte den Ball zum 3:2 über die Linie.
Personal
So spielte der FC: Hauer – Ajani, Mausehund (61. Telle), Dabrowski, Özkan – Harchaoui (70. Zimmermann), Kujovic, Dürholtz – Süne (61. Toure), M. El Mala (75. Yacobi), Borie (70. Labenz)
Zur Aufstellung: Neo Telle saß beim FC nur auf der Bank, dafür durch Fayssal Harchaoui wieder von Beginn an ran. Malek El Mala begann als einzige Spitze, dahinter spielte Kapitän Dürholtz bei Ballbesitz auf der Zehn.
Fazit
Der 1. FC Köln hat sich den Sieg gegen den WSV hart erkämpft. Die Geißböcke ließen sich von den Gegentreffern nicht unterkriegen und suchten auch nach dem 2:2 noch mal den Weg nach vorne. Zwar wird Sbonias erneut über die mangelhafte Defensive und das teilweise Verweigern einfacher Abwehrarbeit sprechen müssen. Doch am Ende standen immens wichtige drei Punkte, weil der FC nicht aufgab und weiter mutig blieb. So sprang der FC mit den drei Punkten von Rang 18 auf Platz elf in der Tabelle.






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