Yann-Aurel Bisseck hat in den vergangenen Jahren eine steile Karriere hingelegt. Nun steht das Eigengewächs des 1. FC Köln jedoch vor einer Entscheidung: Inter Mailand für die WM-Chance verlassen oder sich in Italien durchbeißen.
Yann-Aurel Bisseck darf sich deutscher Nationalspieler, italienischer Meister und Champions-League-Finalist nennen. Der gebürtige Kölner hat sich in den vergangenen Jahren national wie international zu einem der besten Innenverteidiger in den europäischen Top-Ligen entwickelt. Nach seinem Wechsel von Aarhus GF zu Inter Mailand im Sommer 2023 ging es für das Eigengewächs des 1. FC Köln nur bergauf.
69 Spiele machte Bisseck in den bisher etwas mehr als zwei Jahren für die „Nerazzurri“, erzielte dabei fünf Tore und fünf Vorlagen. Auch im Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain (0:5) stand der Abwehrspieler auf dem Feld. Unter dem neuen Trainer Cristian Chivu läuft es für Bisseck in dieser Saison allerdings noch nicht rund.
Erst zwei Saison-Einsätze für Inter
Erst zweimal kam der einfache deutsche Nationalspieler bislang für Inter zum Einsatz. Trotz seines Vertrags bis 2029 in Mailand soll Bisseck daher zurzeit über einen vorzeitigen Winter-Wechsel nachdenken. Der Grund: Bisseck träumt von der WM-Teilnahme im Sommer 2026 in Mexiko, den USA und Kanada. Um von Julian Nagelsmann aber erneut berufen zu werden, braucht der Innenverteidiger dringend Spielzeit.
Wie die Bildzeitung und transfermarkt.de übereinstimmend berichten, soll sich Eintracht Frankfurt für eine Verpflichtung des Abwehr-Riesen (1,96 Meter) interessieren. Die Hessen waren schon 2023 sowie im vergangenen Sommer an Bisseck dran – zweimal jedoch entschied sich der bis heute als jüngster FC-Profi eingesetzte Spieler für Inter Mailand. Bis heute soll der Kontakt jedoch nicht abgerissen sein, wenngleich es aktuell keine konkreten Gespräche gebe.
Auch Palace an Bisseck interessiert
Darüber hinaus soll auch Crystal Palace mit Ex-Bundesliga-Trainer Oliver Glasner an Bisseck interessiert sein. Die Italiener sollen derweil bereit sein, Bisseck für eine Summe zwischen 20 und 25 Millionen Euro gehen zu lassen. Bis zum Ende der Hinrunde wird der Spieler aber ohnehin noch abwarten, wie sich die Situation für ihn beim Serie-A-Meister von 2024 bis dahin entwickelt. Sollte es den Kölner jedoch tatsächlich zu Eintracht Frankfurt ziehen, käme es in der Rückrunde nach Bissecks endgültigem Abschied im Sommer 2022 zum ersten direkten Wiedersehen mit dem FC.







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