Said El Mala wird am Samstag gegen den FC St. Pauli zum ersten Mal mit dem 1. FC Köln ins RheinEnergieStadion einlaufen. Lukas Kwasniok hat angekündigt, dass der Top-Torschütze erstmals in einem Heimspiel beginnen darf.
Im Falle von Said El Mala ist die Zeit der Geheimnisse und Abwägungen wohl endgültig vorbei. Falls der 19-Jährige nicht über Beschwerden klagt oder durch seine Länderspielreisen zusätzliche Belastungen wegstecken muss, lässt seine rasante Entwicklung nichts anderes zu als einen Startelf-Platz beim 1. FC Köln.
Lukas Kwasniok zeigt sich vor dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli fast schon überrascht, dass überhaupt gefragt wird, ob El Mala am Samstagnachmittag denn erneut beginnen darf. Genau wie Rav van den Berg (der GEISSBLOG berichtete) erhält der Linksaußen eine Garantie auf einen Platz unter den ersten Elf. „Ja, das habe ich zwischen den Zeilen schon kundgetan“, bestätigt Kwasniok.
El Mala untermauert Entwicklung
Und so kommt es gegen die Kiezkicker zu einer Premiere, die El Mala herbeigesehnt haben dürfte: Erstmals überhaupt darf er im RheinEnergieStadion starten. Bislang wurde der Torjäger in den Heimspielen stets eingewechselt, nun wird er zum ersten Mal einlaufen.
Kwasnioks Start-Versprechen bedeutet zudem, dass El Mala erstmals zweimal in Folge in der Anfangsformation steht. Nach seinen Startelf-Auftritten in Hoffenheim, Dortmund und Gladbach hatte er anschließend jeweils auf die Bank gemusst. Nun allerdings bewies der Shootingstar in Bremen nicht nur, dass er die vollen 90 Minuten durchhält, sondern auch, dass er in der Nachspielzeit sogar noch treffen kann.
Das hat ihn natürlich ein wenig mitgenommen, wie er selbst gesagt hat. 90 Minuten Bundesliga sind schon etwas anderes.
Lukas Kwasniok über El Mala
„Bei Said ist es wie bei jedem anderen Spieler auch“, erklärt Kwasniok rückblickend: „Es ist und bleibt ein Entwicklungsprozess. Unter anderem ist seine Entwicklung damit untermauert worden, dass er jetzt 90 Minuten spielen konnte.“
Die 90 Minuten habe er auch zwei Tage später noch gemerkt, gab El Mala zu. „Das hat ihn natürlich ein wenig mitgenommen“, weiß Kwasniok, lässt seinen Senkrechtstarter gegen St. Pauli aber erneut von der Leine. Das Motto: „Wenn er gut spielt, kriegt er die 90 Minuten auch beim nächsten Spiel.“
Allrounder Kaminski „macht es bravourös“
Für Jakub Kaminski, der genau wie El Mala bereits fünf Tore erzielt hat, bedeutet das, erneut ausweichen zu müssen. Schließlich ist die Linksaußen-Position auch die Lieblingsrolle des Polen.
Kwasniok hat sich in der Vergangenheit mehrfach den Kopf darüber zerbrochen, wie er seine beiden Stars unter einen Hut bekommt, meint nun: „Es spielt keine ganz so entscheidende Rolle, ob Kuba ganz links, halblinks oder halbrechts spielt. Er hat das in den vergangenen Jahren immer gemacht.“
Ein Hoch auf meine Mannschaft. Es ist echt Wahnsinn, was sie abspult.
Lukas Kwasniok
Der FC-Trainer witzelt: „Wenn er auf seiner angestammten Position spielen würde, dann wäre Said auf der Bank. Dann würdet ihr mich lynchen. Das wollen wir alle nicht – und ich will Said ja auch spielen lassen, deshalb muss Kuba immer mal wieder woanders spielen.“
Dafür erhält Kaminski ein Sonderlob: „Er macht das bravourös, finde ich.“ Wobei Kwasniok, einmal lobend in Fahrt gekommen, grundsätzlichen Zuspruch nachschiebt: „Ein Hoch auf meine Mannschaft. Es ist echt Wahnsinn, was sie abspult.“ Worte, die es am Samstag gegen St. Pauli zu untermauern gilt.








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