FC dreht Rückstand und verabschiedet sich mit Sieg in die Winterpause

Bernie Lennemann traf doppelt gegen den 1. FC Bocholt. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)
Bernie Lennemann traf doppelt gegen den 1. FC Bocholt. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)

Die U21 des 1. FC Köln hat das letzte Pflichtspiel des Jahres daheim gegen den 1. FC Bocholt mit 3:2 (0:1) gewonnen. Die Geißböcke drehten einen frühen Rückstand und brachten am Ende die Führung über die Zeit.

Am 18. Spieltag der Regionalliga West und damit zum Abschluss des Kalenderjahres empfing der 1. FC Köln am Samstag den 1. FC Bocholt. Der Tabellen-8. gegen den Tabellen-10. – es war noch einmal ein hartes Duell für die Mannschaft von Trainer Evangelos Sbonias, um die Richtung für das nächste Jahr zu bestimmen. Der Test gelang.

Tore und Highlights

14. Minute: Der FC geriet nach einer knappen Viertelstunde in Rückstand, weil die Geißböcke auf der rechten Abwehrseite schlecht verteidigten, sodass ein Bocholter bis zur Grundlinie an den Fünfmeterraum dribbeln konnte. Dort legte er in den Rückraum, wo das einstige FC-Eigengewächs Arnold Budimbu mit etwas Glück durch vier Kölner Verteidiger hindurch zum 0:1 einschießen konnte.

37. Minute: In der 37. Minute hatte Bernie Lennemann die Großchance zum Ausgleich. Nach einem Steckpass von Etienne Borie tauchte der FC-Stürmer zunächst unbedrängt im gegnerischen Strafraum auf, schoss aber nicht sofort, sondern wollte seinen herannahenden Gegenspieler mit einem letzten Schlenker aussteigen lassen. Das jedoch misslang, sodass die Geißböcke mit einem 0:1-Rückstand in die Pause gingen.

48. Minute: Direkt nach der Pause fand der FC durch einen Freistoß zurück in die Partie. Sargis Adamyan wurde auf der linken Seite auf Höhe der Strafraumkante gefoult und trat selbst zum Freistoß an. Der Ex-Profi flankte den Ball scharf an den Fünfmeterraum. Dort lief Yannick Mausehund ein. Der Innenverteidiger kam zwar nicht selbst an den Ball, zwang jedoch seinen Gegenspieler den Ball unglücklich aus kurzer Distanz über die Linie zu befördern. Das 1:1 dank eines Eigentores.

59. Minute: Und der FC legte nach. Das Spiel war keine Stunde alt, da gingen die Geißböcke in Führung. Eine Seitenverlagerung auf die linke Schiene brachte Marvin Ajani in Position. Der eigentliche Rechtsverteidiger, diesmal auf der linken Seite im Einsatz, zog in die Mitte und schoss aus 18 Metern mit rechts ins lange Eck. Dort konnte Bocholts Torhüter noch parieren, doch vor die Füße von Lennemann, und diesmal machte es der Stürmer besser als Halbzeit eins und schoss überlegt zur 2:1-Führung ein.

71. Minute: 20 Minuten vor dem Ende machten die Geißböcke den Deckel auf die Partie. Nach einer weiteren Seitenverlagerung auf die linke Seite war es diesmal wieder Adamyan, der diesmal im Strafraum knapp vor der Torauslinie an den Ball kam und sofort quer legte. Der Pass gelangte durch den Fünfmeterraum am langen Pfosten zu Lennemann, der mit seinem zweiten Treffer des Tages zum 3:1 einschoss.

78. Minute: Oder war der Deckel doch noch nicht drauf? Zwölf Minuten vor Schluss ließ der FC Nicolas Hirschberger über den halben Platz marschieren und Budimbu bedienen. Der Torschütze zum 0:1 legte noch einmal quer, Hirschberger verpasste, doch Cedric Euschen drückte die Kugel aus fünf Metern zum 3:2 über die Linie. Dabei aber blieb es letztlich.

Personal

So spielte der FC: Marutzki – Mausehund, Dabrowski, Özkan – Neumann, Kujovic, Kristal, Ajani – Borie – Adamyan, Lennemann

Zur Aufstellung: Im letzten Pflichtspiel des Jahres setzte Sbonias mit Toure einen seiner Topscorer zunächst auf die Bank, wo ebenfalls Harchaoui und Kapitän Dürholtz Platz nehmen mussten. Dafür spielte der FC erneut mit einer Dreierkette, diesmal mit Neumann rechts und Ajani links auf den Schienen. Vorne agierte Lennemann neben Adamyan.

Fazit

Der 1. FC Köln konnte sich dank einer starken Phase in der zweiten Halbzeit mit drei Toren in 25 Minuten mit einem zufriedenen Jahresabschluss belohnen. Nach 18 Spielen gehen die Geißböcke bei neun Siegen und 29 Punkten als Achter in die Winterpause. Einmal mehr zeigte sich, wie wichtig Ex-Profi Adamyan für die Mannschaft ist. Der Stürmer war an zwei der drei Treffer direkt beteiligt. Weiter geht es für den FC erst wieder am letzten Januar-Wochenende in Wiedenbrück.

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