Hat Lukas Kwasniok nach dem 1:1 gegen den FC St. Pauli Tränen vergossen? Der Trainer des 1. FC Köln dementierte am Abend – und zeigte sich an der Torwand des ZDF-Sportstudios abschlussschwach.
Es war eine der Szenen des Samstags nach dem Schlusspfiff zwischen dem 1. FC Köln und dem FC St. Pauli. Lukas Kwasniok saß auf der Kölner Bank, seine Wangen feucht. Dann wischte sich der FC-Trainer über die Augen. Tränen ob des späten 1:1-Ausgleichs durch Pauli und des verpassten Sieges?
Kwasniok stellte nach dem Spiel klar, dass es keine Tränen war. Zunächst fragte der GEISSBLOG unmittelbar nach der Pressekonferenz beim 44-Jährigen nach, Kwasniok verneinte deutlich. Später am Abend war der FC-Coach dann im ZDF beim Aktuellen Sportstudio zu Gast und machte auch dort noch mal klar, dass da „zu viel hineininterpretiert“ worden sei.
Kwasniok: „Wir haben 1:1 verloren“
„Ich schwitze sehr viel und sehr schnell. Das waren eher Schweißperlen, die da runtergetropft sind“, sagte Kwasniok, der zudem während des Spiels im Dauerregen über Köln gestanden hatte. Allerdings machte der FC es Kwasniok nicht leicht seine Emotionen unter Kontrolle zu behalten. Der Ausgleich in letzter Sekunde setzte allen Beteiligten deutlich zu.
„Das war heute zermürbend, weil nichts darauf hingedeutet hat“, sagte Kwasniok. „Heute haben wir 1:1 verloren.“ Und dann gab er auch zu: „So schlimm wie heute war es in der Vergangenheit noch nicht.“ Ein Wirkungstreffer, den erst einmal Spieler wie Verantwortliche werden verdauen müssen. Immerhin geht es in einer Woche zum Derby bei Bayer Leverkusen.
Null Treffer an der Torwand
Für Kwasniok war es sein erster Besuch in Aktuellen Sportstudio, und so durfte der 44-Jährige zum Abschluss auch noch an die legendäre Torwand. Bereits vor Beginn der Sendung erklärte der FC-Trainer sein Ziel für die Herausforderung: „Mehr Tore als Zieler und Bülter zusammen, die hatten null. Ansonsten entlassen sie mich in Köln wahrscheinlich.“ Doch am Ende blieb Kwasniok tatsächlich ohne Treffer. „Ich wollte meine Spieler nicht im Schatten stehen lassen“, kommentierte der Coach mit einem Lächeln.








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