Eric Martel wird dem 1. FC Köln am Mittwoch gegen den FC Bayern München fehlen. Der Defensivspieler sah beim 1. FC Heidenheim seine fünfte Gelbe Karte. Damit wird die Ausfallliste in der Abwehr nur noch länger.
Es waren zwei Fouls kurz hintereinander: Zunächst langte Eric Martel in der gegnerischen Hälfte an der Seitenauslinie hin, damit der 1. FC Köln nicht in einen Konter lief. Wenige Minuten später foulte Martel in der eignen Hälfte einen Spieler des 1. FC Heidenheim. Schiedsrichter Robert Schröder zeigte nach der zweiten Aktion Gelb.
Für Torschütze Martel, der das zwischenzeitliche 1:1 per Kopf erzielt hatte, war es die fünfte Gelbe Karte und damit eine Verwarnung mit Folgen: Der Defensivspieler wird am Mittwoch gegen den FC Bayern München gesperrt fehlen. Damit wird die Liste der Innenverteidiger, die Trainer Lukas Kwasniok fehlen, immer länger. „Ich kann nichts machen. Ich hätte gerne die Bayern gespielt“, sagte Martel hinterher. „Jetzt müssen wir wieder umbauen.“
Sechs Innenverteidiger fehlen gegen den FC Bayern
In der Tat muss Kwasniok in der Englischen Woche erneut basteln. Timo Hübers, Luca Kilian, Joel Schmied und Dominique Heintz sind verletzt, Rav van den Berg und Martel gesperrt. Sechs Innenverteidiger fehlen. Eine absurde Liste an Spielern, deren Häufung auf Dauer wohl kein Bundesligisten kompensieren könnte, nun aber kurzfristig muss.
Immerhin: Drei Tage später gegen Mainz 05 werden Martel und van den Berg dann wieder verfügbar sein. Das Problem: Sebastian Sebulonsen liegt bei vier Gelben Karten und muss gegen die Bayern aufpassen, um nicht der nächste Defensivspieler zu sein, der den Geißböcken gesperrt fehlt. „Eric ist immer ein Faktor für uns, den wir brauchen. Egal, gegen welchen Gegner“, sagte Kapitän Marvin Schwäbe in Heidenheim. „Das wird definitiv weh tun, aber wir werden es versuchen aufzufangen.“
Kwasniok lobt Mannschaft
Auch Kwasniok sah es nach dem 2:2 auf der Ostalb sportlich. „Am 2. Spieltag gegen Freiburg haben wir zum ersten Mal ungewollt wechseln müssen, als Hübi zur Pause raus musste. Am 3. Spieltag haben wir Rav verloren. So könnte ich bis heute weitermachen. Aber eines haben wir nie: gejammert“, sagte der FC-Trainer. „Die Mannschaft hat die Bereitschaft, sich immer wieder neu zu erfinden. Das ist schon beachtlich. Daher werden wir auch am Mittwoch gegen die Bayern eine Lösung finden.“







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