Imad Rondic hat bei Rakow Czestochowa in Polen keine Zukunft mehr. Der Stürmer des 1. FC Köln sucht deshalb einen neuen Leih-Club, wird aber erneut draufzahlen müssen.
Es war das letzte Transfer-Missverständnis von Ex-Sportchef Christian Keller. Imad Rondic kam in letzter Minute im Januar 2025 zum 1. FC Köln. Ein 1,5-Millionen-Euro-Transfer von Widzew Lodz, der den Geißböcken beim Aufstieg in die Bundesliga helfen sollte. Dazu das Argument der damaligen FC-Bosse, falls es für die Bundesliga nicht reichte, dass echte Strafraum-Stürmer immer gesucht seien. Die Realität sah bekanntermaßen anders aus.
Nun sitzt Rondic beim FC noch immer auf einem Vertrag bis 2029, der ihm dem Vernehmen nach in den nächsten dreieinhalb Jahren noch eine hohe sechsstellige Summe pro Jahr garantieren soll. Kurzum: Der Mittelstürmer könnte die Geißböcke noch rund drei Millionen Euro an Gehalt kosten, sollte der 26-Jährige nicht anderswo unterkommen.
Imad Rondic: 2. Bundesliga oder England?
Aktuell ist Rondic an Rakow Czestochowa ausgeliehen. Dort aber wurde er nun aussortiert. Keine Teilnahme am Januar-Trainingslager nach zwölf Einsätzen (vier Startelf-Nominierungen) ohne Tor oder Vorlage. Der Bosnier hatte sich die Leihe gänzlich anders vorgestellt. Nun ist er auf der Suche nach einem neuen Verein, der ihm eine Chance gibt.
Laut Bild ist Preußen Münster ebenso interessiert wie Huddersfield Town. Der deutsche Zweitligist und der englische Drittligist haben die Fühler nach dem Angreifer ausgestreckt. Münster stellt die viert-schwächste Offensive der 2. Liga und braucht im Sturmzentrum dringend Verstärkung. Huddersfield wiederum ist zwar die torgefährlichste Mannschaft der Football League One, will als aktueller Tabellen-6. der Liga aber entkommen und möglichst noch diese Saison aufsteigen.
Grundgehalt beim 1. FC Köln als Problem
Gänzlich unterschiedliche Ambitionen also: Der FC hofft, dass sich einer der beiden Clubs – oder ein anderer Verein – für Rondic entscheidet und dass der Mittelstürmer dort einschlägt. Denn klar ist, dass der Bosnier beim FC keine Zukunft mehr hat. Je erfolgreicher Rondic woanders spielt, desto wahrscheinlicher wäre ein Abschied im Sommer 2026.
Das Problem: Aufgrund des hohen Grundgehalts in Köln wird der FC in jedem Fall draufzahlen müssen – bei der Leihe ebenso wie bei einem möglichen Verkauf im Sommer. Imad Rondic und der 1. FC Köln: Diese Verbindung war ein großes Missverständnis, und beide Parteien suchen nach einer Lösung, die letztlich zur Trennung führen soll.







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