„Hätten nichts dagegen“: FC forciert doch noch einen weiteren Transfer

Lukas Kwasniok wünscht sich noch einen Neuzugang. (Foto: Bucco)
Lukas Kwasniok wünscht sich noch einen Neuzugang. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln will doch noch einmal kurz vor Ende des Januar-Fensters auf dem Transfermarkt zuschlagen. Das hat Cheftrainer Lukas Kwasniok bestätigt. Aber nicht in der Innenverteidigung?

Lukas Kwasniok wollte am Mittwoch nicht so ganz mit der Sprache herausrücken. Der Trainer des 1. FC Köln wurde auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg nach dem Endspurt auf dem Transfermarkt gefragt und sollte beantworten, ob der FC noch einmal tätig werden würde. Erst zögerte Kwasniok, dann aber verriet der 44-Jährige: Die Geißböcke befinden sich in Gesprächen.

„Boah, ganz schwer, ich kann es ganz schwer einordnen“, sagte Kwasniok zunächst und meinte damit, dass er nicht wisse, ob ein weiterer Transfer vor dem Ende der Transferperiode noch klappen werde. „Wir gucken schon, wollen nichts ausschließen.“ Und dann kam der entscheidende Satz: „Um ehrlich zu sein – wir hätten nichts dagegen, wenn noch was passieren würde.“

Kommt einer, könnte einer gehen

Der FC befindet sich also in Verhandlungen mit einem Spieler, der noch bis zum 2. Februar am Geißbockheim aufschlagen soll. Auf welcher Position Sportchef Thomas Kessler sucht, verriet Kwasniok zwar nicht. Doch seine weiteren Erläuterungen lassen darauf schließen, dass es sich dabei nicht zwingend – wie ursprünglich geplant – um einen Innenverteidiger handeln muss.

Sollte der Spieler verpflichtet werden, so Kwasniok, „könnte das wiederum dazu führen, dass sich was auf der Abgangsseite bewegt. Nagelt mich nicht fest, das ist nicht so einfach.“ Ein Neuzugang würde also den Kaderplatz eines anderen Spielers blockieren, der dann den Verein verlassen würde. In der Innenverteidigung würde dies wohl maximal auf Cenk Özkacar zutreffen. Alle weiteren Spieler hätten kein Interesse, den FC sofort zu verlassen.

Wo besteht Bedarf?

Anders sieht das im zentralen Mittelfeld aus, wo insbesondere Denis Huseinbasic gerade zu kämpfen hat. Oder auf der rechten Außenbahn, wo je nach Kadergestaltung auf der rechten Schiene oder offensiv Bedarf besteht, weil weder Jan Thielmann noch Luca Waldschmidt aktuell in Form sind. Letzterer hatte im Trainingslager klar gemacht, dass er mit seiner Rolle beim FC unglücklich ist – eine Veränderung nicht ausgeschlossen.

Es wird also doch noch einmal spannend beim FC: Werden die Geißböcke bis Montagabend noch einen Neuzugang präsentieren? Nach Jahmai Simpson-Pusey wäre dies der zweite Wintertransfer auf der Zugangsseite. Sollte dann noch ein Spieler die Geißböcke verlassen, wäre dies nach Jusuf Gazibegovic und dem neu transferierten Imad Rondic die dritte Transferbewegung auf der Abgangsseite.

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