Isak Johannesson und Denis Huseinbasic haben in den vergangenen Wochen beim 1. FC Köln häufig nur Zuschauen dürfen. Einer von beiden ist nach Aussage von Trainer Lukas Kwasniok jedoch näher dran an der Startelf als der andere.
Für Isak Johannesson ist es derzeit eine neue Situation beim 1. FC Köln. Bis Weihnachten hatte der Sommer-Neuzugang von Fortuna Düsseldorf in zwölf von 15 Bundesliga-Spielen in der Startelf gestanden. Nach der kurzen Winterpause war der Mittelfeldspieler dann jedoch gegen den 1. FC Heidenheim zum ersten Mal seit seinem Wechsel überhaupt nicht zum Einsatz gekommen. Gegen Bayern und Freiburg reichte es nur für Kurz-Einsätze, gegen Mainz stand Johannesson zwar in der Startelf, wurde nach einer schwachen ersten Halbzeit aber zur Pause rausgenommen.
Nicht ganz so überraschend dürften die aktuell geringen Einsätze von Beginn an für Denis Huseinbasic kommen. Der 24-Jährige hatte zu Saisonbeginn nach eigenen Aussagen mit sich selbst zu kämpfen gehabt, ein Angebot des SC Braga sei dem Sechser im Sommer zu Kopf gestiegen. Huseinbasic kämpfte sich jedoch aus seinem Tal heraus und kam immerhin noch zu sieben Startelf-Einsätzen bis Weihnachten. In Summe stand Huseinbasic jedoch rund 400 Minuten weniger auf dem Feld als Johannesson.
Krankheit wirft Huseinbasic zurück
In Heidenheim durfte der gebürtige Erbacher mit bosnischen Wurzeln allerdings von Beginn an ran – ging dann aber zur zweiten Halbzeit für Said El Mala vom Feld. Seither wartet Huseinbasic auf einen weiteren Einsatz – auch, weil er das Spiel gegen Mainz und die folgenden Trainingstage krankheitsbedingt verpasst hatte. Inzwischen ist der Mittelfeldspieler jedoch wieder fit und lauert auf seine nächste Chance.
Es gibt immer nur eine Möglichkeit bei mir: wenig erzählen und viel liefern. Das hat schon immer geholfen.
lukas kwasniok
Wann er die bekommen wird, ist unklar. Lukas Kwasniok machte am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem nächsten Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg jedoch deutlich, dass ein Spieler aktuell die Nase vorn habe. „Der eine ist näher dran als der andere“, sagte der Trainer, ohne jedoch seine Rangfolge benennen zu wollen. Kwasniok führte lediglich aus: „Das ist ein dauerhafter Wettbewerb. Ich bewerte sehr gerne Trainingsleistungen, auch die Körperhaltung und das Engagement. Das kann ich nicht immer sofort wieder mit Startelfeinsätzen belohnen, aber vielleicht die Woche drauf. Es gibt immer nur eine Möglichkeit bei mir: wenig erzählen und viel liefern. Das hat schon immer geholfen.“
Rein von den Einsatzzeiten der letzten Spiele dürfte womöglich Johannesson der Spieler sein, der aktuell näher an der Startelf dran ist. Immerhin wurde der Isländer in Freiburg in der Schlussphase und bei Rückstand eingewechselt, während Huseinbasic 90 Minuten lang auf der Bank saß. Wie Kwasniok letztlich die Trainingsleistungen der beiden bewertet, wissen jedoch nur er und vermutlich die beiden Spieler selbst. Die Partie am Freitagabend gegen den VfL Wolfsburg wird jedoch weiteren Aufschluss geben.








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