Was für ein Drama! Fünf Minuten haben im Halbfinale beim VfL Wolfsburg gefehlt, dann hätten die A-Junioren des 1. FC Köln im Finale des DFB-Pokals gestanden. Doch ein spätes Gegentor in der regulären Spielzeit und ein Eigentor in der Verlängerung ließen den Traum platzen.
Nach hochintensiven 120 Minuten sanken die Spieler der U19 des 1. FC Köln gleichermaßen enttäuscht und erschöpft zu Boden. Dabei waren die Geißböcke dem Traum vom Pokalfinale in Potsdam so nah. Doch am Ende zogen die Spieler von Meistertrainer Stefan Ruthenbeck beim Halbfinale in Wolfsburg mit 2:3 in der Verlängerung den Kürzeren.
Bevor Ruthenbeck mit seiner Mannschaft die Heimreise nach Köln antrat, trauerte er im Gespräch mit GEISSBLOG insbesondere der Phase nach der Kölner Führung nach: „Das war ein schwieriges Spiel! Die Mannschaften haben sich über weite Strecken neutralisiert und nicht viele Chancen zugelassen. Leider haben wir nach dem 2:1 für uns das Momentum verpasst, das 3:1 nachzulegen.“
Ruthenbeck findet lobende Worte
Auch wenn der 53-Jährige aus seiner Enttäuschung ob des verpassten Finaleinzugs keinen Hehl machen wollte, fand er für sein Team lobende Worte: „So wie das Spiel dann mit dem späten Ausgleich und dem Eigentor in der Verlängerung läuft, ist es natürlich bitter und wir sind enttäuscht. Aber wir haben gegen einen starken Gegner, bei dem zwei Spieler zuletzt noch regelmäßig Bundesliga gespielt haben, alles reingeworfen und gefightet. Und natürlich sind wir auch bisschen stolz, dass wir wieder bis in das Halbfinale des Wettbewerbs gekommen sind.“
Unbeeindruckt von den Gerüchten, ob er bei der möglichen Nachbesetzung des Cheftrainer-Posten bei den Profis eine Rolle spielt, machte Ruthenbeck deutlich, dass er mit seinen A-Junioren trotz des Ausscheidens im Pokal noch so Einiges vorhat. „An den Details werden wir jetzt weiterarbeiten, um in der Meisterschaft vielleicht noch das ein oder andere Erfolgserlebnis feiern zu können“, gab er die Devise für die nächsten Wochen aus und bekräftigte den Anspruch, als Titelverteidiger beim Kampf um die Deutschen Meisterschaft weiterhin ein gewichtiges Wörtchen mitreden zu wollen. In der Meisterschaft steht am nächsten Sonntag das Heimspiel gegen den Hamburger SV auf dem Programm – die vielleicht beste Gelegenheit, den Pokalfrust zu verarbeiten.







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