Der 1. FC Köln steht vor einer Trennung von Lukas Kwasniok. Am Sonntagvormittag holte der Noch-Trainer sein Auto am Geißbockheim ab. Stefan Ruthenbeck als möglicher Nachfolger ist allerdings keine Option.
Noch sind nicht alle Gespräche final geführt. Klar ist jedoch: Mit Lukas Kwasniok haben die Verantwortlichen des 1. FC Köln rund um Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler weder am Samstagabend nach dem 3:3-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach noch am Sonntagmorgen eine ausführliche Analyse abgehalten. Stattdessen war innerhalb der Geschäftsführung, dem Vorstand und den Gremien intensiv gesprochen worden.
Kwasniok war derweil um 10.48 Uhr am Geißbockheim angekommen, hatte das Vereinsgelände keine 20 Minuten später jedoch schon wieder verlassen (der GEISSBLOG berichtete). Auffällig: Co-Trainer René Wagner betrat schon rund zwei Stunden eher die Geschäftsstelle und blieb auch nach dem Verlassen von Kwasniok am Geißbockheim.
Ruthenbeck keine Option auf die Nachfolge
Der Assistent ist dabei auch ein Kandidat auf die Nachfolge des wohl ausscheidenden Trainers. Anders sieht dies bei U19-Cheftrainer Stefan Ruthenbeck aus, der am Sonntagvormittag noch das Pokalhalbfinale mit seiner Mannschaft bestreitet. Nach GEISSBLOG-Informationen spielt der 53-jährige Deutsche Meister in den Gedankenspielen der Verantwortlichen keine Rolle, um in den verbleibenden sieben Bundesliga-Spielen an der Seitenlinie zu stehen. Zudem sieht sich das FC-Urgestein nicht als Retter, fühlt sich als Leiter des Nachwuchsleistungsbereichs und A-Junioren-Trainer genau an der richtigen Stelle.

Wann genau mit einer Entscheidung zu rechnen ist, blieb am Sonntagvormittag zunächst offen. Möglich, dass erst zum Wochenstart verkündet wird, wie es bei den Geißböcken weitergeht. Der Trainingsbetrieb lief einen Tag nach dem Remis im Derby zunächst normal weiter. Alessio Castro-Montes trainierte mit Reha-Trainer Leif Frach individuell auf Platz für sein Comeback, Joel Schmied drehte Laufrunden im Grüngürtel.
Zudem regenerierten unter anderem Said El Mala, Jan Thielmann und Rav van den Berg in den Katakomben des Geißbockheims. Dass das ursprünglich angesetzte Spielerersatztraining am Samstagabend noch abgesagt wurde, sei derweil kein Indiz für die bevorstehende Trennung. Das hatte das Trainerteam wie schon in der Vorwoche nach dem 1:1 gegen den Hamburger SV gemeinsam nach dem Derby entschieden.








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