FC-Star humpelt verletzt vom Platz – Wagners Hoffnung bei El Mala

Auch auf der Bank noch mit Schmerzen: Said El Mala. (Foto: IMAGO / DeFodi Images)
Auch auf der Bank noch mit Schmerzen: Said El Mala. (Foto: IMAGO / DeFodi Images)

Der 1. FC Köln bangt nach dem 2:2 bei Eintracht Frankfurt um seinen besten Torschützen. Said El Mala wurde in der Schlussphase verletzungsbedingt ausgewechselt. Am Montag soll der Stürmer in der MediaPark-Klinik untersucht werden.

Die Niederlage verhindert – aber den Top-Scorer verloren? Der 1. FC Köln muss das 2:2 bei Eintracht Frankfurt womöglich teuer bezahlen. Said El Mala ist bei der Premiere von Trainer René Wagner angeschlagen vom Platz gehumpelt und muss am Montag aufgrund einer Blessur am rechten Sprunggelenk genauer untersucht werden.

Beim Stand von 2:1 für Frankfurt hatte El Mala nach 81 Minuten den Ausgleich auf dem Fuß. Nach einem Zuspiel von Linton Maina zog der Torjäger aus etwas spitzem Winkel ab und scheiterte an Eintracht-Schlussmann Michael Zetterer. Deutlich bitterer als die verpasste Chance: Nach seinem Schuss geriet der 19-Jährige aus der Balance und trat offenbar unglücklich auf.

El Mala am Sprunggelenk verletzt?

Der Kölner Shootingstar konnte wegen Problemen mit dem Sprunggelenk nur noch humpeln und setzte sich kurz darauf auf den Rasen – für ihn ging es nicht mehr weiter. Was die Hoffnung auf eine Entwarnung dämpft: Nach 71 Minuten hatte sich El Mala schon einmal ans rechte Sprunggelenk gefasst und mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Frankfurter Grün gelegen. Da war er nach kurzer Behandlung auf den Platz zurückgekehrt.

Am Sonntag konnte der FC seine Auswechslung verkraften, schließlich brachte unmittelbar im Anschluss eine Kombination der Joker Luca Waldschmidt, Marius Bülter und Alessio Castro-Montes den Ausgleich. Doch ein längerer Ausfall von El Mala wäre vor dem Heimspiel gegen Werder Bremen am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) natürlich eine Hiobsbotschaft.

René Wagner konnte nach Abpfiff noch kein wirkliches Update geben. „Ich habe noch nichts gehört“, erklärte der FC-Trainer bei DAZN. Der 37-Jährige hofft aber, dass es vor allem die Erschöpfung war, die El Mala ausbremste: „Ich glaube, er hat einfach alles reingehauen und war dann ein bisschen durch.“ Am Montag soll ein Check in der MediaPark-Klinik, wo auf El Mala wohl die MRT-Röhre wartet, für Aufklärung sorgen.

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