Als 59. Bundesliga-Club: Zweiter FC-Gegner steht fest – Erzrivale steigt ab!

Der 1. FC Köln und Elversberg treffen 2026/27 in der Bundesliga aufeinander. (Foto: IMAGO / Fussball-News Saarland)
Der 1. FC Köln und Elversberg treffen 2026/27 in der Bundesliga aufeinander. (Foto: IMAGO / Fussball-News Saarland)

Der 1. FC Köln wird in der Bundesliga-Saison 2026/27 neben dem FC Schalke 04 auch auf die SV Elversberg 07 treffen. Während der Fußball-Zwerg den Sensations-Aufstieg am Sonntag perfekt machte, erlitt Fortuna Düsseldorf den großen Schock.

Die saarländische Gemeinde Spiesen-Elversberg steht Kopf. Knapp 13.000 Menschen leben rund 15 km nordöstlich von Saarbrücken – und damit weniger als das Mindestfassungsvermögen eines Bundesliga-Stadions. Doch das spielt keine Rolle: In der Saison 2026/27 wird die SV Elversberg 07 in der Bundesliga erstklassig spielen und damit auch auf den 1. FC Köln treffen.

Am Sonntag machte die „Elv“ mit einem 3:0-Heimsieg gegen Preußen Münster und Imad Rondic den direkten Aufstieg perfekt. Damit wird die SVE zusammen mit dem FC Schalke 04 in der kommenden Saison sicher in der Bundesliga spielen. Elversberg ist damit der 59. Verein in der Geschichte der Bundesliga.

Tigges mit Paderborn in der Relegation

Der 1. FC Köln hat gerade erst in der Zweitliga-Saison 2024/25 erstmals gegen Elversberg zwei Pflichtspiele bestritten. Darüber hinaus sind sich die beiden Teams noch nie auf dem Rasen begegnet. Das wird sich in der kommenden Saison ändern. Dann wird Elversberg erstmals als Bundesligisten in Müngersdorf zu Gast sein, während die FC-Fans die rund 250 Kilometer ins Saarland werden auf sich nehmen müssen, um das Auswärtsspiel zu erleben.

Der Kampf um Platz drei und damit für die Relegation wog am Sonntag hin und her. Der SC Paderborn ging gegen den SV Darmstadt 98 früh in Führung, während Hannover 96 daheim gegen den 1. FC Nürnberg ein Auf und Ab der Gefühle erlebte. Am Ende verpasste Hannover mit einem 3:3 Platz drei, während Paderborn mit Steffen Tigges 2:0 gewann und damit in der Relegation auf den VfL Wolfsburg trifft. Die Wölfe hatten sich am Samstag am 34. Spieltag mit einem Sieg beim FC St. Pauli in die Relegation gerettet.

Schock bei Fortuna Düsseldorf

Spannend für den FC: Sollte es Paderborn gelingen, in der Relegation den VfL zu besiegen und in die Bundesliga zurückzukehren, würde der FC noch einmal profitieren. Beim Tigges-Transfer nach Paderborn war eine Aufstiegsprämie in Höhe von 200.000 Euro vereinbart worden. Ein schöner Moment für den Stürmer am Sonntag: Er leitete das entscheidende 2:0 ein.

Weniger schön war dagegen der Ausgang des 34. Spieltags für Fortuna Düsseldorf. Der Erzrivale der Geißböcke erlebte einen Albtraum, verlor bei Greuther Fürth mit 0:3 und erlebte wegen der dadurch schlechteren Tordifferenz den direkten Absturz auf Platz 17 und damit in die 3. Liga, während sich Arminia Bielefeld dank eines furiosen 6:1 gegen Hertha BSC ebenso direkt rettete wie Dynamo Dresden mit Julian Pauli dank eines 2:1-Sieges gegen Holstein Kiel.

Potocnik trifft auf Fürth

Wichtig für einen weiteren FC-Spieler: Jaka Cuber Potocnik kann sich mit Rot-Weiss Essen auf eine Relegation gegen Greuther Fürth freuen. Der Drittligist hatte sich am Samstag in einem Herzschlag-Finale der 3. Liga noch für die Aufstiegsspiele qualifiziert. Nun trifft RWE mit Potocnik auf Greuther Fürth.

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