Nach dem geschafften Klassenerhalten und zwei Tage nach dem Saisonfinale beim FC Bayern München feiert der 1. FC Köln seinen Saisonabschluss. In der Flora versammelte sich die FC-Familie am Montagabend noch einmal, ehe der Großteil in den Urlaub entschwindet. Die Stimmen zum Saison-Abschluss der Verantwortlichen.
Vize-Präsident Ulf Sobek
„Wir haben das geschafft, was wir uns vorher vorgenommen hatten. Wir haben zwei Spieltage vor Schluss die Klasse gehalten, das stand erstmal über allem. Deswegen ist heute auch Zeit, sich mit den Mitarbeitern ein bisschen zu freuen. Bei den Frauen haben wir ein sehr positives Saisonergebnis, mit der U19 stehen wir wieder im Finale. Die zweite Frauenmannschaft spielt um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Tischtennis hat die Klasse gehalten, Handball ebenfalls, dazu gab es viele Aufstiege. Insgesamt sind wir mit der Saison also sehr, sehr zufrieden. Wir haben auf vielen Ebenen großes Glück, dass wir heute hier gemeinsam feiern können und so viele schöne Erlebnisse hatten. Als Nächstes geht es für den gesamten Vorstand und die Geschäftsführung darum, eine richtige Saisonanalyse durchzuführen. Dabei schauen wir uns an, was gut gelaufen ist und wo wir uns verbessern können. Natürlich geht es jetzt auch zeitnah darum, wie wir mit der Trainerposition weitermachen. Die verschiedenen Themen werden jetzt zusammengeführt.“
Präsident Jörn Stobbe
„Ich freue mich total und auch schon auf nächstes Jahr: 34 Bundesligaspiele der Männer, 26 Spiele mit den Frauen, dazu schöne Jugendspiele und viele andere Dinge. Mindestens ein Pokalspiel jeweils – das ist echte Freude. Da kommt auch kein ‚Aber‘, weil alles vor einem Aber immer komisch klingt. Natürlich macht man sich trotzdem Gedanken: Wie geht es weiter? Was können wir verbessern? Wie können wir dauerhaft in der Bundesliga bleiben? Was sind die nächsten Schritte? Die nächsten Schritte sind jetzt, möglichst zeitnah eine Trainerentscheidung zu treffen – schnell heißt dabei: so viel Zeit wie nötig und so wenig wie möglich. Danach geht es natürlich darum, am Kader zu arbeiten und ihn zu verbessern.“
Geschäftsführer Philipp Türoff
„Wenn man nach all den Emotionen alles mal sacken lässt, ist es am Ende doch sehr positiv. Wir haben den Klassenerhalt geschafft, sogar ein bisschen vorzeitig. Insgesamt stehen wir in vielen Bereichen deutlich besser da als vorher. Deshalb ist es am Ende des Tages sehr versöhnlich – mit vielen Möglichkeiten, uns trotzdem weiter zu verbessern. Aus Finanzperspektive geht es natürlich auch um die Mittel für die neue Saison. Bei Transfererlösen geht es nie nur um einzelne Spieler, auch wenn manche Namen natürlich im Fokus stehen. Grundsätzlich war dieses Thema beim 1. FC Köln in den vergangenen Jahren im Vergleich zu anderen Vereinen eher unterentwickelt. Wir haben verhältnismäßig wenig Transfererlöse erzielt. Bei der Trainerfrage ist meine Sicht erstmal: Wir haben einen Trainer. Wir haben uns in der Saison für René entschieden und mit ihm unsere Saisonziele erreicht. Jetzt sprechen wir kurz nach Saisonende, nachdem der Fokus komplett darauf lag, diese Saison vernünftig zu Ende zu spielen.“








































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