René Wagner steht beim 1. FC Köln vor seiner ersten Saison als hauptamtlicher Cheftrainer. Der 37-Jährige wird gemeinsam mit Geschäftsführer Thomas Kessler in den anstehenden Wochen die Kaderplanung vorantreiben. Dabei war Wagner auch bei anderen Clubs begehrt.
Mit der Vertragsunterschrift am vergangenen Donnerstag und der offiziellen Vorstellung am Freitag hat beim 1. FC Köln eine neue Ära begonnen. René Wagner geht als Cheftrainer in seine erste komplette Bundesliga-Saison – und soll am Geißbockheim nicht nur sportlich Stabilität bringen, sondern gemeinsam mit Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler auch den nächsten größeren Kader-Umbruch gestalten.
Dass sich die Kölner Verantwortlichen für Wagner entschieden haben, kam dabei intern keineswegs überraschend. Nach GEISSBLOG-Informationen überzeugte der 37-Jährige die Gremien einstimmig. Bereits bei der offiziellen Saisonabschlussfeier am vergangenen Montag in der Kölner Flora hatten sich alle Verantwortlichen ausnahmslos positiv über Wagner geäußert. Vor allem Thomas Kessler gilt schon seit geraumer Zeit als großer Befürworter des gebürtigen Dresdners. Der Geschäftsführer soll in Wagner eines der größten deutschen Trainer-Talente sehen. Auch deshalb hatte er ihn im vergangenen Sommer zurück ans Geißbockheim und in den Trainerstab von Ex-Trainer Lukas Kwasniok geholt.
Schäfer wollte Wagner zu RB locken
Die Wertschätzung für Wagner endet allerdings nicht an den Grenzen Kölns. Nach GEISSBLOG-Informationen genießt der neue FC-Cheftrainer auch bei anderen Entscheidern im deutschen Fußball hohes Ansehen. So soll unter anderem Marcel Schäfer große Stücke auf Wagner halten. Der heutige Geschäftsführer von RB Leipzig wollte den 37-Jährigen demnach bereits in der Vergangenheit selbst in das Trainerteam der Sachsen holen.
Dass Wagner inzwischen auch als Cheftrainer wahrgenommen wird, zeigte sich zuletzt zudem bei 1. FC Union Berlin. Dort arbeitete Wagner vor seiner Rückkehr nach Köln bereits an der Seite von Steffen Baumgart. An der Alten Försterei galt der neue FC-Coach zuletzt ebenfalls als Außenseiterkandidat für den Cheftrainer-Posten in Köpenick. Die Berliner entschieden sich letztlich jedoch für Mauro Lustrinelli – wohl auch, weil die Entscheidung in Köln bereits kurz bevorstand.
Kessler und Wagner äußern sich
Bereits am Dienstag werden Wagner und Kessler im Rahmen einer Medienrunde erstmals ausführlicher über die Entscheidung sowie die gemeinsame Zukunft sprechen. Dabei dürfte es dann vor allem um die anstehenden Aufgaben, die Kaderplanung und die Zusammensetzung des Trainerteams gehen, mit dem Wagner in seine erste vollständige Saison als Cheftrainer startet.







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