FC bestätigt Abgang: Nächster Leihspieler wird nicht fest verpflichtet

Kristoffer Lund im Trikot des 1. FC Köln. (Foto: Bucco)
Kristoffer Lund im Trikot des 1. FC Köln. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln trennt sich nach dem Klassenerhalt von Kristoffer Lund. Der Leihspieler kehrt nach einer Saison bei den Geißböcken zum FC Palermo zurück. Das bestätigte Vizepräsident Ulf Sobek.

Der 1. FC Köln hat einen weiteren Abgang perfekt gemacht. Nach Dominique Heintz, Florian Kainz, Luca Kilian, Eric Martel und Cenk Özkacar wird auch Kristoffer Lund die Geißböcke verlassen. Der US-Amerikaner mit dänischen Wurzeln war vom FC Palermo an den FC ausgeliehen. Die Kölner hätten den Linksverteidiger via Kaufoption an sich binden können, entschieden sich nun aber dagegen.

„Wir haben heute Kristoffer Lund mitgeteilt, dass er nicht Teil des neuen Kaders sein wird“, bestätigte Vizepräsident Ulf Sobek am Donnerstagabend in einer Medienrunde. Der FC-Boss führte aus: „Wie bei Cenk Özkacar gilt: Lundi kann sich wahrlich nicht vorwerfen lassen, sein Herz nicht beim FC gelassen zu haben. Im Gesamtpaket war es dann aber die Entscheidung, ihn nicht in die neue Saison zu übernehmen.“

FC hat keinen Linksverteidiger mehr

Lund absolvierte in der abgelaufenen Saison als einziger nomineller Linksverteidiger im Kader 35 von 36 Pflichtspielen, 27 davon in der Startelf. Allerdings zeigte der 24-Jährige im Laufe der Saison immer wieder Defensivschwächen und konnte offensiv nur selten Einfluss auf das FC-Spiel nehmen (zwei Vorlagen). So war zuletzt bereits erwartet worden, dass der FC die Kaufoption in Höhe von kolportierten zwei bis drei Millionen Euro nicht ziehen würde.

Er war für unsere Gruppe sowohl auf als auch neben dem Platz ein wichtiger Faktor und hat sich diesen Respekt innerhalb der Mannschaft verdient.

Thomas Kessler

Die Personalie wurde am Freitag auch offiziell über die FC-Kanäle bestätigt. „Kristoffer hat sich vom ersten Tag an voll in den Dienst der Mannschaft gestellt und mit seiner Art sowie seinen Leistungen einen wichtigen Anteil daran gehabt, dass wir unsere gemeinsamen Saisonziele erreicht haben. Er war für unsere Gruppe sowohl auf als auch neben dem Platz ein wichtiger Faktor und hat sich diesen Respekt innerhalb der Mannschaft verdient. Dafür möchten wir ihm ausdrücklich danken. Wir haben uns dazu entschieden, die vereinbarte Ausstiegsklausel nicht zu ziehen und wünschen Kristoffer für seinen weiteren sportlichen und persönlichen Weg nur das Beste“, sagt FC-Geschäftsführer Thomas Kessler.

Lund bedankte sich beim 1. FC Köln für die Chance, in der Bundesliga zu spielen. „Es war fantastisch, Teil des FC zu sein und ich bin stolz darauf, dass ich mithelfen konnte, dass der Verein ein weiteres Jahr in der Bundesliga spielt.“ Damit verlassen bereits sechs Spieler den FC sicher. Weitere könnten hinzukommen. Klar ist aber auch: Der FC wird auf der Linksverteidiger-Position deutlich nachlegen müssen. Denn nach der Lund-Entscheidung haben die Geißböcke gar keinen Linksverteidiger mehr im Kader. Zuletzt war Alessio Castro-Montes noch als variabler Außenbahnspieler alternativ eingeteilt gewesen.

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