FC bestätigt Kaminski-Kauf, schweigt aber zur Ausstiegsklausel

Jakub Kaminski glänzt im FC-Trikot. (Foto: Bucco)
Jakub Kaminski glänzt im FC-Trikot. (Foto: Bucco)

Der 1. FC Köln hat am Mittwoch bestätigt, dass die Geißböcke die Kaufoption für Jakub Kaminski ziehen und den Polen fest vom VfL Wolfsburg verpflichten. Zur brisanten Ausstiegsklausel jedoch äußerte sich der FC nicht.

Der 1. FC Köln hat nun auch offiziell bestätigt, was längst bekannt war: „In allen 36 Pflichtspielen in der Startelf gestanden, sieben Tore erzielt und fünf vorbereitet: Allein diese Zahlen zeigen, welche Bedeutung Jakub Kaminski in seiner Premierensaison für den 1. FC Köln hatte“, hieß es am Mittwoch in einer Pressemitteilung. „Nach dem Saisonende hat der FC die Kaufoption für den polnischen Nationalspieler gezogen, der bislang vom VfL Wolfsburg ausgeliehen war.“

Diese Kaufoption soll bei 5,5 Millionen Euro gelegen haben, was Kaminski zu einem Schnäppchen für die Geißböcke macht. Denn der Pole hat dank seiner starken Leistungen in der vergangenen Saison seinen Marktwert längst in andere Sphären katapultiert. Der 23-Jährige wird inzwischen mit circa 17 Mio. Euro bemessen. Über die Laufzeit des neuen Vertrags machte der FC allerdings keine Angaben.

Kessler will den nächsten Kaminski finden

„Kuba hat uns bereits in den ersten Gesprächen mit seiner Persönlichkeit beeindruckt. Er ist bodenständig, ehrgeizig und ein absoluter Teamplayer. In der vergangenen Saison hat er diese Eigenschaften jeden Tag auf und neben dem Platz unter Beweis gestellt“, sagte FC-Geschäftsführer Thomas Kessler. „Deshalb war für uns schnell klar, dass wir die Kaufoption ziehen möchten.“

Gleichzeitig machte Kessler Kaminski zu einem Vorbild für andere Spieler, die der FC womöglich künftig ans Geißbockheim locken möchte. „Seine Entwicklung und seine Leistungen sind ein sehr gutes Beispiel dafür, dass der 1. FC Köln für ambitionierte Spieler eine hervorragende Adresse ist, um sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln und den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu gehen.“

Neue Leih-Konstrukte wie mit Kaminski geplant

Kein Wort dagegen war in der Pressemitteilung von einer Ausstiegsklausel zu vernehmen, die ebenfalls in diesem neuen Vertrag enthalten ist. Der FC hatte diese Klausel zuletzt nicht mehr dementiert, sodass klar ist: Kommt schon in diesem Sommer ein anderer Club und bezahlt die kolportierten 20 Mio. Euro, könnte Kaminski schon bald nicht mehr im FC-Kader stehen.

Kaminski weiß: Mit Said El Mala könnte der Topscorer der abgelaufenen Saison den FC verlassen. Kaminski war mit Ragnar Ache der zweitbeste Scorer der Geißböcke. Beide Abgänge würden den Geißböcken sehr weh tun und wären eine große Herausforderung für die Verantwortlichen. Daher soll es auch in diesem Jahr wieder mehrere Leih-Konstrukte geben – so wie mit Kaminski. Und im Bestfall genauso erfolgreich.

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