Neuanfang in der Zweiten Liga: Nach seinem turbulenten Wechsel zum VfB Stuttgart wurde Justin Diehl nicht glücklich. Jetzt steht das ehemalige Juwel des 1. FC Köln vor einem Leihgeschäft nach Hannover oder Magdeburg.
Als Justin Diehl alle Angebote für eine Vertragsverlängerung ausschlug und stattdessen im Sommer 2024 beim VfB Stuttgart anheuerte, gab es viel böses Blut. Die Enttäuschung über den Abschied des Sturmtalents saß tief und es war (wieder einmal) Berater Roger Wittmann, dem man beim 1. FC Köln einen Großteil der Schuld für die Verstimmungen zwischen Talent und Ausbildungsclub gegeben hatte.
Aber auch ohne Wittmann ist Diehls Karriere ins Stocken geraten. Kurz nach dem Wechsel hatte sich der Außenstürmer von Rogon getrennt, seinen Durchbruch in Schwaben schaffte der hochveranlagte Stürmer trotzdem nicht. Nun spielt er für die kommende Saison keine Rolle mehr in den Planungen von VfB-Coach Sebastian Hoeneß.
Sechs Verletzungen warfen Justin Diehl zurück
Diehl stand bislang 156 Minuten in Bundesliga und DFB-Pokal für die Profis auf dem Platz, für die Zweitvertretung gelangen ihm in der vergangenen Saison drei Tore. Die Einsätze in der Dritten Liga waren ein wichtiger Schritt, schließlich hatte Diehl die Hinrunde weitgehend verpasst, insgesamt sechs Verletzungen ließen ihn den Profis den Anschluss verlieren. Doch nun gibt es Hoffnung: Seit Mitte Dezember aber blieb er nun weitgehend verletzungsfrei und absolvierte insgesamt 21 Partien.
Jetzt soll der gebürtige Kölner in der Zweiten Liga Spielpraxis sammeln. Laut Informationen der Bild sind Hannover 96 und der FC Magdeburg am 1,74 Meter großen Außenbahnspieler interessiert. Helfen bei einem Transfer soll ihm ein neues Beraterteam, Justin Diehl steht nun bei der Berliner Agentur B360 unter Vertrag. Ob er mit ihnen diesmal die richtigen Zukunftsentscheidungen trifft?








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