Die Akademie des 1. FC Köln gehört zu den Top 3-Nachwuchsleistungszentren in Deutschland. Der GEISSBLOG wagt einen Blick in die Zukunft und stellt einige der hoffnungsvollsten Talente der Kölner B-Junioren aus der vergangenen Spielzeit vor.
Dass ein hochtalentierter U17-Spieler automatisch auch ein guter U19- Spieler wird und im Anschluss vielleicht sogar den Schritt in den Profifußball schafft, ist alles andere als selbstverständlich. Trotzdem lohnt sich der Blick auf das B-Junioren-Team des 1. FC Köln. Welche Akteure könnten in den kommenden Jahren den Sprung nach ganz oben schaffen?
Jacob Esser
Der 16-Jährige ist das nächste Top-Talent aus der bekannt guten Kölner Torwartschule. Esser, der bereits für die deutschen U15- und U16-Nationalmannschaften zwischen den Pfosten stand, war in der abgelaufenen Saison zuverlässiger Rückhalt der FC-U17. Stark in der Strafraumbeherrschung, beidfüßig im Spielaufbau und mit herausragenden Reflexen ausgestattet, hat der Blondschopf im letzten Jahr besonders auch physisch deutlich zugelegt.
Ben Nwachukwu
Der erst seit April 16-jährige Innenverteidiger zählt unter Experten zu den größten Nachwuchshoffnungen im gesamten FC-Nachwuchs. Für sein Alter ist der Innenverteidiger körperlich weit, kompromisslos im Zweikampf und mit Ruhe und Übersicht im Spielaufbau ausgestattet. Nicht ohne Grund trug Nwachukwu bereits fünf Mal das DFB-Trikot mit dem Adler auf der Brust – und wird unter anderem vom FC Bayern München genau beobachtet.
Milan Nikolic
Nikolic war in der abgelaufenen Saison der Kopf des Kölner Spiels. Der FC-Kapitän und deutsche U17-Nationalspieler organisierte, dirigierte und gab seinem Team Struktur. Gleichzeitig sorgte der zentrale Mittelfeldspieler für Torgefahr und traf in 24 Pflichtspielen acht Mal. Der 17-Jährige, der bereits seit zehn Jahren beim FC aktiv ist, wird auch in der U19 ein zentraler Fixpunkt sein.
Jan Colles
Colles gehörte deutschlandweit zu den schnellsten Akteuren in der B-Junioren-Nachwuchsliga. Aufgrund seines Tempos und seiner Flexibilität kam der 17-Jährige nicht nur auf seiner Stammposition im zentralen Mittelfeld, sondern auch auf den Außenbahnen defensiv wie offensiv zum Einsatz. Der Deutsch-Franzose, der ebenfalls schon für die DFB-Nachwuchsmannschaften im Einsatz war, steuerte bei 27 Einsätzen sieben Tore und vier Vorlagen bei.
Emanuele Esposito
Emanuele Esposito zählte in der U17 des 1. FC Köln zu den absoluten Leistungsträgern. Der technisch beschlagene Deutsch-Italiener weckte zwischenzeitlich sogar das Interesse internationaler Top-Clubs. Ein Grund: Der offensive Mittelfeldspieler erzielte in 25 Einsätzen für die B-Junioren 13 Tore – darunter ein Doppelpack gegen Bayern München und ein Hattrick gegen den 1. FC Nürnberg. Der 16-Jährige, der bereits als Sechsjähriger zum FC kam, gab zudem im Februar sein Debüt für Italiens U17-Nationalmannschaft.
Luca Mijatovic
Der österreichische Nationalspieler wechselte im letzten Sommer aus Wien nach Köln, benötigte wenig Eingewöhnungszeit und etablierte sich schnell als feste Größe in der FC-Offensive. Mit seiner unberechenbaren Spielweise stellte er die gegnerischen Abwehrreihen ein um das andere Mal vor Schwierigkeiten. Mijatovic, zumeist auf den offensiven Flügeln unterwegs, trug sich dreizehn Mal in die Torschützenliste ein.
Elfried Assiobo-Tipoh
Der Mittelstürmer gehörte schon rein optisch zu den auffälligsten Erscheinungen der Kölner U17. Mit 1,90-Meter-Körpergröße bringt der 16-Jährige für sein Alter außergewöhnliche körperliche Voraussetzungen mit und nutzte diese als Wandspieler regelmäßig zu seinem Vorteil. Für die U17 traf Assiobo-Tipoh, der vor zwei Jahren aus Nürnberg an den Rhein wechselte, in der abgelaufenen Saison acht Mal und kam bereits zu Einsätzen in der UEFA Youth League und im DFB-Pokal mit der U19.
Eymen Erdogan
Zu den interessantesten Offensivspielern zählt auch Eymen Erdogan. Die größte Stärke des türkischen Nationalspielers liegt in seiner Geschwindigkeit. Mit seinen Läufen in die Tiefe sorgte der 16-Jährige regelmäßig für Gefahr und verlieh dem Kölner Umschaltspiel eine zusätzliche Dimension. Erdogan traf fünf Mal, bereitete außerdem neun weitere Tore vor.







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