Ein Jahr vor Vertragsende: Lockt Lieblingstrainer Waldschmidt in die 2. Liga?

Luca Waldschmidt ist ein Kandidat für Hannover 96. (Foto: Bucco)
Luca Waldschmidt ist ein Kandidat für Hannover 96. (Foto: Bucco)

Luca Waldschmidt wird mit Hannover 96 in Verbindung gebracht. Der 1. FC Köln würde dem Offensivspieler wohl keine Steine in den Weg legen, drängt ihn aber auch nicht zum Wechsel. In Hannover würde Waldschmidt auf seinen Lieblingstrainer treffen.

Luca Waldschmidt erlebt einen besonderen Sommer. Nachdem der Stürmer des 1. FC Köln und seine Partnerin Gianna im Dezember standesamtlich geheiratet hatten, folgte in der Bundesliga-Pause nun die Traumhochzeit mit Familie und Freunden. Auf Mallorca, vor der malerischen Kulisse des Tramuntana-Gebirges, gaben sich Luca und Gianna noch einmal das Ja-Wort. Waldschmidts private Zukunft ist geregelt. Und die sportliche?

Wenn beim FC von möglichen Abgängen die Rede ist, fällt seit Monaten auch sein Name. Jetzt macht erstmals ein konkreter Interessent die Runde. Die Neue Presse bringt Waldschmidt mit Hannover 96 in Verbindung. Torjäger Benjamin Källman könnte den Verein verlassen – und so muss unter Umständen Ersatz her.

Waldschmidts Vergangenheit mit Titz

Spekuliert wird über Waldschmidt. Unter anderem, weil er in Hannover auf seinen Lieblingstrainer treffen würde. Im vergangenen Herbst sagte der FC-Profi dem Kicker auf die Frage, von welchem seiner zahlreichen Coaches er am meisten mitgenommen habe: „Rein auf den Fußball bezogen mit Sicherheit von Christian Titz.“

Dabei haben die beiden bislang erst zwei Monate zusammengearbeitet – in der Saison 2017/18, als der heutige 96-Trainer Titz für die letzten acht Spieltage beim HSV übernahm, den Abstieg jedoch nicht verhindern konnte. Lockt er Waldschmidt nun in die 2. Liga?

Der FC würde dem 30-Jährigen, dessen Vertrag zum 30. Juni 2027 endet, keine Steine in den Weg legen, könnte sogar noch eine geringe Ablöse kassieren. Allerdings ist auch nicht davon auszugehen, dass Waldschmidt zu einem Wechsel gedrängt wird.

Edeljoker beim FC, Aufstiegsrennen mit 96 oder Ausland?

In der vergangenen Saison bewies der Ex-Nationalspieler mit fünf Toren und vier Vorlagen in nur 666 Bundesliga-Minuten mehrfach seine Joker-Qualitäten. Nach dem Aus von Lukas Kwasniok lobte Waldschmidt zudem die Kommunikation mit Nachfolger René Wagner und könnte in der neuen Spielzeit eine ähnliche Rolle wie bisher einnehmen.

Ob der gebürtige Siegener als Back-up zufrieden ist, steht gewiss auf einem anderen Blatt. Titz’ Ballbesitzfußball und der Aufstiegskampf mit 96 könnten ihm mehr zusagen, so die Vermutung aus Hannover. Ein offenes Geheimnis ist jedoch auch, dass Waldschmidt davon träumt, noch einmal ins Ausland zu wechseln – und dass er sich in Köln grundsätzlich wohlfühlt. Die Frage nach seiner sportlichen Zukunft ist demzufolge nicht einfach zu beantworten.

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