Stand jetzt ist Rasmus Carstensen ab dem 1. Juli wieder Spieler des 1. FC Köln. Zu einer Rückkehr ans Geißbockheim soll es jedoch nicht kommen. Aarhus‚ Sportdirektor berichtet von den andauernden Verhandlungen mit den FC-Verantwortlichen.
Wo er ist, da war zuletzt auch der Erfolg. Zweimal verlieh der 1. FC Köln seinen Rechtsverteidiger Rasmus Carstensen, zweimal holte der Däne die Meisterschaft. Erst in Polen mit Lech Posen, dann in seiner Heimat mit Aarhus GF. Angesichts dieser Ausbeute könnte man meinen: Der FC sollte es selbst noch einmal mit Carstensen probieren. Doch die Zeichen stehen weiterhin klar auf Abschied.
Die Kaufoption für den 25-Jährigen – in Dänemark auf 600.000 bis 800.000 Euro beziffert, in Deutschland auf rund eine Million Euro – hat Aarhus wie berichtet ignoriert. Das bestätigte Sportdirektor Carsten V. Jensen in dieser Woche am Rande des Trainingsauftakts gegenüber dem dänischen Fußballportal Campo.
Aarhus-Sportchef: „Guter Austausch mit Köln“
„Das Datum, das in der Option stand, haben wir nicht in Anspruch genommen. Das liegt daran, dass wir der Meinung waren, es gäbe noch einige Dinge zu besprechen“, so Jensen. Mit anderen Worten: Aarhus will die Ablöse drücken. Der Manager ist offenbar zuversichtlich: „Der Dialog ist gut, ich habe einen guten Austausch mit Köln. Und das Ziel ist natürlich, dass wir eine Einigung erzielen.“
Carstensen befinde sich nach wie vor in Aarhus, sein aktueller Leihvertrag läuft bis zum 30. Juni. Wenngleich er offenbar nicht am Mannschaftstraining teilnehmen kann. Der Außenverteidiger war im März letztmals im Einsatz, verpasste dann die letzten acht Ligaspiele. Im April sprach AGF gegenüber dem GEISSBLOG von einer „kleinen Verletzung“. Campo berichtet nun allerdings, dass die Verletzung noch immer „nicht ganz überwunden“ sei.
Verhandlungen dauern an
Aus dem Geißbockheim ist derweil zu hören, dass Carstensens Zustand dem Transfer nicht im Wege stehen soll. Nach GEISSBLOG-Informationen ist die aktuelle Hängepartie rein finanzieller Natur. Wie von Jensen erwähnt, befinden sich die Clubs im Austausch darüber, wie sich der Wechsel realisieren lässt.
Dass Carstensen keinerlei Interesse an einer Rückkehr nach Köln hegt, ist ein offenes Geheimnis. Dass er in Köln nach einem verheißungsvollen Start in der Abstiegssaison 2023/24 in ein Leistungsloch fiel, hing nicht zuletzt mit dem Faktor Heimweh zusammen. Der Spieler selbst wünscht sich eine Zukunft in der Heimat.








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