Seit Lukas Podolski den 1. FC Köln im Jahr 2012 verließ, hat niemand mehr die legendäre Nummer 10 getragen. Jetzt gibt der Weltmeister das Trikot frei – für Said El Mala?
Es ist die Nummer für Legenden: Die 10 auf dem Rücken ist etwas ganz Besonderes, gerade beim 1. FC Köln. Weltmeister Wolfgang Overath führte damit Regie im Mittelfeld, später trug sie Lukas Podolski. Als Poldi 2012 zum FC Arsenal wechselte, versprach Präsident Werner Spinner, dass die 10 nicht mehr vergeben werde, solange das kölsche Idol Fußball spielt.
Jetzt hat Poldi seine Karriere beendet – und gibt seine Nummer wieder frei. „Die Zehn ist dazu da, um getragen zu werden beim FC. Die hatten andere Legenden, andere große Fußballer vor mir – und die hatte ich. Jetzt hoffe ich, dass sie einem anderen hilft, wenn sie einer haben möchte“, sagte Podolski der Bild.
Schmadtke wollte das Versprechen an Podolski brechen
Der 41-Jährige hatte nie verlangt, dass der FC seine Nummer einfriert. Dass allerdings der damalige Geschäftsführer Jörg Schmadtke das Versprechen nur zwei Jahre später brechen und Patrick Helmes die 10 bekommen sollte, traf ihn dann doch.
„Ich bin da nicht hin und habe gesagt: Ich haue ab, jetzt friert die Zehn ein. Die Initiative kam vom Verein, vom alten Vorstand. Wenn man dann hingeht und die Versprechung bricht, dann macht das was mit einem. Das war nicht so schön vom 1. FC Köln“, so Podolski rückblickend. Helmes allerdings trug die Nummer nie, weil er wegen eines Knorpelschadens in der Hüfte seine Karriere beenden musste.
Tritt El Mala in Podolskis Fußstapfen?
Jetzt ist unklar, wer im aktuellen Kader überhaupt dafür infrage käme – wer auch diese Führungsrolle ausführen könnte. Ein Gedanke spielte intern schon eine Rolle: Sollte es das ersehnte Topangebot für Said El Mala bis zum Schluss des Transfermarkts nicht geben, könnte man dem Kölner Shootingstar ein weiteres Jahr beim FC damit schmackhaft machen, in die Fußstapfen der Legende Podolski zu treten.
Wahrscheinlicher aber dürfte sein, dass El Mala genauso wie Jakub Kaminski den Klub noch verlässt. Dann hätte der FC mit der 10 ein weiteres Argument im Werben um neue Stars in der Hinterhand.








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