Stürmt Luca Waldschmidt weiter für den FC? Die Chancen steigen. Im Rhein-Center in Köln-Weiden präsentierte er jedenfalls gemeinsam mit Martina Hegering das neue Trikot der Geißböcke.
Die Bilder könnten durchaus als Fingerzeig verstanden werden. Ausgerechnet Luca Waldschmidt präsentierte am Dienstag gemeinsam mit FC-Frauen-Spielerin Martina Hegering bei der Eröffnung des modernisierten Fanshops im Rhein-Center in Köln-Weiden das neue Heimtrikot des 1. FC Köln, erstmals wieder von adidas, dem alten, neuen Ausrüster der Geißböcke.
Während zuletzt immer wieder Spekulationen über einen möglichen Wechsel des Offensivspielers – unter anderem zu Hannover 96 – aufgekommen waren, setzten der Verein und der 29-Jährige ein Zeichen. Auf die Frage, ob die FC-Fans auch in diesem Sommer bedenkenlos ein Trikot mit seinem Namen kaufen könnten, antwortete Waldschmidt ohne zu zögern: „Immer.“ Ein klares Bekenntnis, das zumindest nicht danach klang, als beschäftige ihn derzeit ein Abschied aus Köln. Vielmehr sprach der Offensivspieler über die bevorstehende Saison und seine Fiebern auf den Trainingsauftakt. „Ich freue mich extrem darauf“, sagte Waldschmidt.
Waldschmidt: „Kaderplanung nicht meine Aufgabe.“
Auch abseits des Platzes scheint sich der Angreifer im Rheinland wohlzufühlen. Erst vor wenigen Wochen heiratete Waldschmidt seine langjährige Partnerin. Entsprechend gelassen verfolgt er auch die Diskussionen um seine Person und den Kölner Kader. „Ich habe ehrlich gesagt wenig gelesen, beziehungsweise eigentlich gar nichts“, erklärte der Offensivspieler. Wenn es personelle Neuigkeiten gebe, würden die Spieler informiert. „Alles andere kann ich nicht beeinflussen und ist auch nicht meine Aufgabe.“
Die Sommerpause nutzte Waldschmidt zunächst bewusst zur Erholung. „Die ersten zwei Wochen war einfach mal runterfahren“, berichtete er. Inzwischen hat die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison längst begonnen – mit vier bis fünf Einheiten pro Woche. „Irgendwann hat man dann wieder den Drang, den Körper zu fordern.“
Waldschmidt: „Ich hatte ein El-Mala-Trikot“
Auch das neue Heimtrikot scheint dem Offensivspieler zu gefallen. Nach dem Ausrüsterwechsel zurück zu Adidas lobte Waldschmidt die „sehr, sehr coole“ Zusammenarbeit und die Qualität der neuen Kollektion. Ob seine Präsentation des neuen Trikots tatsächlich als Signal für einen Verbleib zu werten ist, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Seine eigenen Aussagen ließen am Dienstag allerdings kaum Raum für neue Wechselgerüchte.
Und apropos Trikot: Das deutsche WM-Aus traf auch den Ex-Nationalspieler unerwartet. „Vielleicht hätte Said der Mannschaft helfen können. Er hilft jeder Mannschaft“, trauerte Waldschmidt der verpassten Chance von Bundestrainer Julian Nagelsmann auf eine Nominierung des Teamkollegen ein bisschen nach. Für den FC-Profi wäre die Wahl jedenfalls klar gewesen: „Ich hatte ein El-Mala-Trikot.“







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