Trainingslager voraus: Müder Test und ein letzter Blick auf den Transfermarkt

FC-Trainerin Britta Carlson mit Anna-Lena Stolze. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)
FC-Trainerin Britta Carlson mit Anna-Lena Stolze. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)

Die Bundesliga-Frauen des 1. FC Köln sind ohne Blessuren durch ihr zweites Testspiel der Vorbereitung gekommen. Beim 5:1-Sieg gegen Zweitligist SG 99 Andernach kam praktisch der gesamte Kader zum Einsatz – für Trainerin Britta Carlson mindestens so wichtig wie das Ergebnis selbst.

Mit dem 5:1 gegen Andernach am Montagabend hat das Frauen-Team des 1. FC Köln die erste Phase der Vorbereitung abgeschlossen. Die erste gute Nachricht: Trainerin Britta Carlson kann nahezu aus dem Vollen schöpfen. Ab Samstag geht es ins Trainingslager.

Vom 25. bis 31. Juli reist der FC nach Lautenbach in der Nähe von Offenburg. Mit einem breiten, weitgehend intakten Kader – bis auf die weiterhin fehlende isländische Top-Stürmerin Sandra Maria Jessen. Wie lange ihr Ausfall anhält, ist aktuell noch offen, die Entwicklung bleibt bis zum Trainingslager abzuwarten.

Nächster Test gegen GC Zürich

In Baden-Württemberg steht unter anderem der nächste Test auf dem Programm – den der FC nicht mit frischen Beinen antreten will. Das ist Teil des Plans. Am 31. Juli treffen die Kölnerinnen auf den Grasshopper Club Zürich, Carlson setzt gezielt auf Erschöpfung: „Da gehen wir bewusst etwas müde rein.“ Der Gedanke dahinter: Erst unter erschwerten Bedingungen zeigt sich, wie belastbar der Kader schon ist und wie sich einzelne Spielerinnen auch unter hoher Intensität beweisen können.

Auf Spekulationen rund um die Startelf gibt der nächste Test laut Carlson ausdrücklich keine Antwort. Aussagekräftiger dürften die späteren Tests werden: „Die Startelf wird sich eher in den darauffolgenden Spielen herauskristallisieren, nach den schwereren Gegnern wie Twente Enschede oder Leuven. Sicherlich müssen wir uns auch Richtung erster Spieltag einspielen.“ Je enger und anspruchsvoller die Tests werden, desto mehr dürfte sich also auch der Konkurrenzkampf um die Stammplätze zuspitzen – bis zum ersten Spieltag Ende August bleibt dafür aber noch etwas Zeit.

Belastungsdruck im Trainingslager

Personell sieht sich der FC für diesen Konkurrenzkampf gut aufgestellt, ganz abgeschlossen ist die Kaderplanung unter Umständen trotzdem nicht: „Die Kaderplanung ist so weit durch, es sei denn, eine bestimmte Spielerin mit einem gewissen Potenzial sollte vielleicht noch mal irgendwann zur Verfügung stehen. Dann muss man über alles nachdenken. Aber so können wir auch schon mit einem guten Kader in die Saison gehen.“

Inhaltlich soll das Trainingslager an der Stellschraube weiterdrehen, die für Carlson schon nach dem Andernach-Spiel im Fokus stand: „Wir wollen die Intensität noch weiter steigern, sodass wir in der Saison noch weitere Schritte machen werden.“ Ihr Gesamtfazit zur bisherigen Vorbereitung fällt entsprechend positiv aus: „Zum Stand der Vorbereitung bin ich sehr zufrieden.“


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

DISKUTIER MIT!

Willkommen im Kommentarbereich des GEISSBLOG!
Hier kannst du über den 1. FC Köln diskutieren und dich mit anderen Usern austauschen. Bitte beachte dabei die Spielregeln in unserer Netiquette! Du findest sie hier und kannst sie jederzeit nachlesen. Viel Spaß!
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Neueste
Älteste Meistbewertete