Dieses Transfergerücht kommt überraschend: Rav van den Berg, der beim 1. FC Köln ein eher enttäuschendes erstes Jahr erlebte, soll international Begehrlichkeiten wecken. Von 15 bis 20 Millionen Euro Ablöse ist die Rede.
Er war einer der Verlierer des Trainerwechsels. Rav van den Berg spielte unter René Wagner nur bei dessen Debüt in Frankfurt, wurde im Anschluss keine einzige Minute mehr eingesetzt. Dabei war der Niederländer im vergangenen Sommer der vermeintliche Königstransfer des 1. FC Köln, der rund acht Millionen Euro nach Middlesbrough überwies.
Geht es nach dem türkischen Transferexperten Ekrem Konur, könnten die Geißböcke ihre Ausgaben schnell verdoppeln. So sollen sich mit Everton, West Ham United, Atalanta Bergamo und der AC Florenz gleich mehrere, teils hochkarätige Clubs aus England und Italien für van den Berg interessieren.
Nur zwölfmal in der Startelf
In einem Bericht für das Portal Fußballdaten äußert sich Konur voll des Lobes für die Debütsaison des 22-Jährigen und wartet mit einem beachtlichen Preisschild auf: Für 15 bis 20 Millionen Euro würde der FC den Spieler ziehen lassen.
Bei allem Potenzial, das van den Berg zweifellos mitbringt und in seinem ersten Jahr in der Bundesliga zumindest zeitweise angedeutet hat: Dass seine Leistungen in der vergangenen Saison ausgereicht haben, um sich in den Fokus eines Europapokal-Teilnehmers wie Atalanta Bergamo zu spielen, muss bezweifelt werden. Seine lediglich zwölf Startelf-Einsätze, auch aufgrund einer langwierigen Schulterverletzung, waren für alle Seiten nicht zufriedenstellend.
Wagner vergibt keine Pole-Position
Aktuell geht es für van den Berg darum, sich im nicht einfacher gewordenen Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung zu behaupten. René Wagner sagte zuletzt: „Alle geben Gas. Wir schauen, dass sich die zwei Besten durchsetzen. Ich kann keinem eine Pole-Position geben.“
Doch als Favorit auf einen Stammplatz gilt van den Berg erneut nicht. Luka Lochoshvili wurde als kopfballstarker Linksfuß verpflichtet und für die rechte Position führt aufgrund seiner Stärken im Aufbauspiel wohl kaum ein Weg an Jahmai Simpson-Pusey vorbei.
Sollte der Konkurrenzkampf nicht zu seinen Gunsten ausgehen, ist es nicht ausgeschlossen, dass van den Berg und sein Lager einen Abgang forcieren. Ein Kölner Transferplus, wie es im Bericht kolportiert wird, wäre jedoch eine große Überraschung. Der U21-Nationalspieler steht beim FC bis 2030 unter Vertrag.







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