Die Frauen des 1. FC Köln starten am Samstag gegen Eintracht Frankfurt in die neue Bundesliga-Saison. Kapitänin Marina Hegering spricht vor dem Anpfiff über die Ziele nach der Rekordsaison.
Am Samstag starten die Frauen des 1. FC Köln gegen den dritten der Vorsaison Eintracht Frankfurt in die neue Bundesliga-Saison. Kapitänin Marina Hegering spricht vor dem Anpfiff über die Ziele nach der Rekordsaison. Die Frauenmannschaft geht die neue Spielzeit dabei mit spürbarer Vorfreude an: „Man freut sich einfach brutal aufs erste Spiel, es geht endlich wieder um die Sache. Wir haben uns jetzt lange genug vorbereitet und trainiert, jetzt darf es wieder um die Wurst gehen“, so Hegering vor dem Auftakt.
Rückblick auf die Vorbereitung
Mit dem Verlauf der Vorbereitung zeigt sich die Kapitänin zufrieden, sieht aber noch Entwicklungspotenzial. „Ergebnistechnisch können wir sehr zufrieden sein. Spielerisch haben wir auch viele gute Dinge erarbeitet, da ist aber noch Luft nach oben.“ Jedes Vorbereitungsspiel konnten die Kölnerinnen für sich entschieden – selbst gegen Champions-League-Mannschaften. Das Spiel gegen Frankfurt gleich zum Auftakt wertet sie als echte Standortbestimmung. „Wir haben nichts zu verlieren, deswegen können wir mit gutem Selbstbewusstsein reingehen.“
Nach der Rekordsaison mit Platz sieben stellt sich für Hegering die Frage nach der eigenen Rolle in der Liga neu. Ganz oben mitmischen will man noch nicht, doch die Zeiten als reiner Underdog sind vorbei. „Wenn wir jetzt eine richtig gute Saison gespielt haben, sind wir zufrieden damit, aber das gilt es zu bestätigen, das wird schwer genug.“ Das ausgegebene Minimalziel ist klar: „Wir sind jetzt nicht mehr der 1. FC Köln, der gerade gegen den Abstieg spielt, sondern wir haben letzte Saison gezeigt, dass wir ganz gut mitkicken können.“ Als schwierig erreichbaren Maßstab oben in der Liga nennt sie Bayern, Wolfsburg und auch den kommenden Gegner Frankfurt. Aber mit anderen Teams um Leverkusen oder Werder Bremen, die sich deutlich verstärkt haben, will sich der FC messen.
Verstärkter Kader mit DFB-Nationalspielerin Hendrich
Starke Transfers wurden aber auch am Geißbockheim getätigt. Personell sieht sich der Verein besser aufgestellt als in der Vorsaison. „Wir haben uns kadertechnisch deutlich verstärkt. Die Neuzugänge sind sehr gut angekommen und sind sehr gut eingeschlagen.“ Besonders die Neuverpflichtung von Kathy Hendrich sorgt für Vorfreude. Zu einem möglichen Abwehrduo mit der aktiven Nationalspielerin sagt Hegering: „Wir kennen uns gut, wir wissen, wie die andere spielt. Da gibt es ein blindes Verständnis, aber auch das braucht ein bisschen Zeit – sie ist ja erst zwei Wochen da.“
Über den sportlichen Rahmen hinaus registriert Hegering eine spürbar größere Aufmerksamkeit für den Frauenfußball – auch dank eigener TV-Zeiten über Magentasport und mehr Sichtbarkeit. Beim Verein selbst sei die Entwicklung ebenfalls deutlich zu spüren und sehr positiv. Damit die klare Zielsetzung der Spielführerin: „Deshalb versuchen wir, das auch in Leistung auf dem Platz zu zeigen und am Ende der Saison die guten Plätze zu erreichen.“ Am Samstag um 12 Uhr zeigt sich im ersten Auftaktspiel in Frankfurt, ob die Kölnerinnen ihre starke Sommervorbereitung bestätigen können.







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