Vier Jahre lang waren sie die größten Leistungsträger des 1. FC Köln: Jetzt hofft Jonas Hector, dass sein früherer Mitspieler Ellyes Skhiri den Geißböcken erneut weiterhilft. So denkt der Ex-Kapitän über die Rückkehr des Tunesiers.
Sie verließen den 1. FC Köln gemeinsam – und hinterließen riesige Lücken. Jonas Hector beendete 2023 seine Karriere, Ellyes Skhiri wechselte zu Eintracht Frankfurt. Der Verlust der beiden wichtigsten Spieler kostete die Geißböcke in der folgenden Saison die Bundesliga-Zugehörigkeit. Ohne den Kapitän und den Vorzeigeprofi stieg der FC ab.
Seit vergangener Woche ist Skhiri zurück beim FC und Hector überzeugt: „Wenn er das spielt, was er bei uns schon gespielt hat, ist das für mich ein guter Transfer. Er ist sehr souverän, macht wenige Fehler. Trotzdem hat er Bock, nach vorne zu spielen und läuft pro Spiel gefühlt 14 Kilometer.“ So der Ex-Nationalspieler in seinem Podcast Schlag und fertig.
Hector: „Deswegen hat er nicht so konstant gespielt“
Auch mit Blick auf den dürftigen Pokal-Auftritt in Würzburg glaubt Hector: „Das könnte gerade auf spielerischer Seite ein Transfer sein, der weiterhilft.“ Ganz entscheidend wird aus Sicht des früheren Linksverteidigers sein, dass Skhiri wieder notwendige Vertrauen spürt. „Auch weil er in Frankfurt die letzten ein, zwei Jahre nicht so den Rückhalt hatte, hat er nicht so konstant gespielt wie bei uns davor.“
Skhiri selbst sagte am Mittwoch: „Das letzte Jahr war nicht einfach für mich. Ich habe weniger gespielt, war ein bisschen verletzt.“ In diesem Sommer wurde er bei Eintracht Frankfurt endgültig aussortiert und zum Start der Vorbereitung freigestellt. „Es war eine schwierige Phase für mich, über die ich nicht viel reden will“, so der 31-Jährige.
So wie ich ihn kenne – wenn der FC ihn dahin bekommt, dann ist das auf jeden Fall eine Verstärkung.
Jonas Hector über Ellyes Skhiri
Am Geißbockheim will Skhiri zu alter Stärke finden. Hector drückt die Daumen: „So wie ich ihn kenne – wenn der FC ihn dahin bekommt, dann ist das auf jeden Fall eine Verstärkung.“ Und solch eine Verstärkung könnten die Kölner nach dem knappen Pokal-Weiterkommen bei Drittligist Würzburg durchaus gebrauchen.
Hector: „Das ist dem FC schwergefallen“
Auch Hector zitterte vor dem Fernseher und erinnerte sich an den Last-Minute-Erfolg in Regensburg in der Vorsaison. „Vom Gefühl her war es wie letztes Jahr in der 1. Runde – nur nicht ganz so spannend.“ Zwar habe der FC „gut angefangen“, sich die ersten Chancen herausgespielt. Doch nach dem unglücklichen Gegentreffer ließ eine Antwort lange auf sich warten.
„Du musst dich gegen so eine Mannschaft, die Oberwasser hat, erst mal durchspielen. Das ist dem FC schwergefallen“, analysiert Hector und setzt auf Skhiri: „Das ist eine Personalie, die auf spielerischer Seite schon noch ein bisschen was bewirken kann.“








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