Transfer geplatzt: Aussortierter Stürmer zurück im Profi-Training

Imad Rondic im Individualtraining am Geißbockheim. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)
Imad Rondic im Individualtraining am Geißbockheim. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)

Der 1. FC Köln nimmt Imad Rondic wieder in das Mannschaftstraining der Profis auf. Der 27-Jährige konnte im Sommer keinen neuen Verein finden und gehört nun wieder zum Team.

Wie der 1. FC Köln am Mittwoch bekannt gab, steigt Imad Rondic in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining der Geißböcke ein. Der Stürmer hatte zuletzt zwei Monate individuell unter Anleitung von Co-Trainer Kevin McKenna sich fit gehalten. Parallel sollte sich der Bosnier einen neuen Verein suchen. Doch das klappte nicht.

Am Dienstagabend schloss ein Großteil des internationalen Transfermarktes seine Pforten für den Sommer. Daher fällte der FC die Entscheidung, Rondic wieder zu integrieren. „Imad hat uns in den vergangenen Wochen in einer für ihn nicht einfachen Situation jeden Tag gezeigt, mit welcher Haltung und welchem Engagement er seine Aufgaben angeht“, lobte Sportchef Thomas Kessler den 27-Jährigen.

Kessler erklärt Entscheidung und lobt Rondic

Weiter sagte Kessler: „Im individuellen Training mit Kevin McKenna hat er sehr professionell gearbeitet und mit seinen Leistungen deutlich gemacht, dass er es verdient hat, wieder vollständig in den Trainingsbetrieb unserer Lizenzmannschaft zurückzukehren.“ Ob Rondic dadurch auch wieder Einsatzchancen erhalten wird, ist dagegen fraglich. Mit Ragnar Ache und Thijs Dallinga ist das Sturmzentrum doppelt besetzt.

„Nach dem Ende der Transferphase ist unser Kader nun entsprechend aufgestellt, sodass wir diesen Schritt bewusst gehen“, fuhr Kessler fort. „Imad hat sich das durch seine Leistung, seinen Einsatz und vor allem durch seine positive Haltung in den vergangenen Wochen verdient und ist ab sofort wieder vollwertiges Mitglied unserer Lizenzmannschaft.“

Nur noch wenige Transfermärkte geöffnet

Viele Transfermärkte haben nicht mehr geöffnet: Dänemark und Norwegen, Österreich und Schottland, Belgien und die Türkei. Auch in Bosnien dürfen noch Spieler verpflichtet werden. Allerdings ist fraglich, ob ausgerechnet nun in den letzten Tagen mit weniger werdenden Optionen Anfragen für den Mittelstürmer eingehen werden. Rondic war im Januar 2025 zum FC gekommen, hatte sich aber nicht durchsetzen können.

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