Reigan Heskey hat beim 1:4 in Stuttgart sein Bundesliga-Debüt für den 1. FC Köln gefeiert. Den Ehrentreffer der Geißböcke leitete der Engländer ein – auch wenn seine Aktion etwas unfreiwillig aussah.
Mikey Moores Debüt war jenes, auf das alle gewartet hatten; Imad Rondics Premiere eine kuriose Randnotiz. Doch noch ein dritter Profi des 1. FC Köln betrat am Freitagabend in Stuttgart erstmals die Bundesliga-Bühne: Reigan Heskey.
Und sein Papa applaudierte – zumindest virtuell. Unter dem Post, mit dem der FC seinem Neuzugang zum Debüt gratulierte, kommentierte Liverpool-Legende Emile Heskey drei klatschende Emojis. Der ehemalige englische Nationalspieler bestritt in seiner mehr als 20-jährigen Karriere 759 Partien für seine verschiedenen Clubs.
Heskey auf Moore: Erste Aktion der FC-Engländer
Sein Sohn steht nun bei einem Einsatz, der durchaus erfrischend war. Reigan Heskey löste nach 75 Minuten Linton Maina ab, gab nur vier Minuten später einen ersten Warnschuss aus 18 Metern ab, der knapp links vorbeiging.
Weitere zwei Minuten vergingen, bis der 18-Jährige den einzigen FC-Treffer des Abends einleitete. Heskey trieb den Ball durch die Stuttgarter Hälfte, sprintete auf den VfB-Strafraum zu. Eher unfreiwillig als gezielt stolperte er die Kugel zu Mikey Moore weiter, der ins Zentrum querlegte, wo Marius Bülter und Stuttgarts Ramon Hendriks die Kugel gemeinsam zum 1:3 ins Netz beförderten.
Es war Heskeys erste Duftmarke in der Bundesliga. Ein Beginn, der auf mehr hoffen lässt. Dabei war deutlich zu sehen, dass Landsmann Mikey Moore den einen oder anderen Schritt weiter in der Entwicklung ist – aber auch, dass der gut ein halbes Jahr jüngere Heskey frischen Wind in die FC-Offensive bringen kann.
„Bei Reigan war uns von Anfang an klar, dass er ein bisschen Zeit brauchen wird – unbestritten seines Talents. Er war bei City ein brutaler Unterschiedsspieler in der Jugend, das war aber trotzdem U19- und U21-Fußball“, hatte René Wagner vor der Partie in Stuttgart gesagt und darauf verwiesen, dass das Top-Talent athletisch noch nachlegen muss. „Fußballerisch haben wir absolut keine Bedenken, dass er direkt einen Impact haben kann“, ergänzte der FC-Trainer – und dürfte sich bestätigt sehen.








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