Drei Wiedervereinigungen: Kuriose Transfers von diesen Ex-FC-Talenten

Damion Downs, Jacob Christensen, Luca Kilian, Mathias Olesen und Steffen Tigges. (Foto: IMAGO / DeFodi Images)
Damion Downs, Jacob Christensen, Luca Kilian, Mathias Olesen und Steffen Tigges. (Foto: IMAGO / DeFodi Images)

Der 1. FC Köln hat in den letzten Jahren zahlreiche Eigengewächse abgegeben. In diesem Sommer suchten mehrere Ex-Talente neue Herausforderungen bei anderen Clubs. So kam es kurioserweise zu drei Wiedersehen mit anderen Ex-Geißböcken.

Damion Downs verließ den 1. FC Köln im Sommer 2025, um beim FC Southampton die Chance zu nutzen, sich für die WM 2026 zu empfehlen. Dieser Schritt misslang. Downs wurde in England nicht glücklich, ließ sich im Winter zum HSV verleihen und konnte auch dort nicht überzeugen. So ging es jetzt im Sommer 2026 in die USA weiter.

Der Mittelstürmer geht künftig für St. Louis City auf Torejagd. Rückblickend waren die acht Millionen Euro plus Boni, die der FC für den mittlerweile 22-Jährigen kassierte, offenbar ein guter Deal. In St. Louis trifft Downs zudem einen alten Bekannten wieder. Tomas Ostrak wechselte 2022 ablösefrei aus Köln zum MLS-Club und hat dort inzwischen 79 Pflichtspiele absolviert (sieben Tore, fünf Vorlagen).

Wiedersehen in Dänemark und Aachen

Einen besonderen Wechsel vollführte auch das einstige FC-Eigengewächs Mathias Olesen. Nicht, weil er nach seinem Transfer aus Köln zu Greuther Fürth zunächst an den Grazer AK ausgeliehen worden war und nun in diesem Sommer nach Dänemark zu Sönderjyske FB wechselte. Doch das eigentlich Kuriose an dem Transfer: Olesen trifft bei seinem neuen Club auf einen ehemaligen Mitspieler – denn parallel holte Sönderjyske auch Jacob Christensen von Molde BK.

Ebenso kurios ist, dass zwei Eigengewächse der Geißböcke, deren Abgänge dem FC einst weh getan hatten, nun in der 3. Liga wiedervereint sind. Alemannia Aachen verpflichtete zunächst Meiko Wäschenbach vom Karlsruher SC und stattete den inzwischen 22-Jährigen mit einem Zwei-Jahres-Vertrag aus. Wäschenbach stand in seinen ersten fünf Einsätzen für die Alemannia zweimal in der Startelf. Auf zwei Joker-Einsätze kommt mittlerweile auch Justin von der Hitz. Der Deutsche Meister mit der FC-U19 wurde für ein Jahr vom 1. FC Nürnberg geliehen, damit der 19-Jährige die Spielzeit bekommt, die ihm beim Club verwehrt geblieben wäre.

Katterbach und Özcan finden neuen Clubs

Auch zwei andere Eigengewächse des 1. FC Köln wechselten in diesem Sommer ihre Clubs, allerdings ohne Wiedersehen mit anderen Ex-Kölnern. Dreieinhalb Jahre spielte Noah Katterbach nach seiner langen FC-Zeit als Jugendspieler und späterer Profi zuletzt beim Hamburger SV. Viel Pech, viele Verletzungen – im Sommer ging es nun weiter zu Eintracht Braunschweig. Dort stehen bislang vier Einsätze zu Buche, zwei davon von Beginn an. Der Linksverteidiger ist ausgeliehen und kehrt nächsten Sommer womöglich zum HSV zurück.

In diesem Sommer musste sich so mancher FC-Fan zudem von dem Gedanken verabschieden, dass Salih Özcan nach Köln zurückkehren würde. Der 28-Jährige wechselte nach Jahren der Gerüchte nun tatsächlich von Borussia Dortmund in die Türkei und schloss sich Besiktas Istanbul an. Der Kölner unterschrieb einen Drei-Jahres-Vertrag und wird künftig zusammen mit Spielern wie Alexander Nübel, Milot Rashica und Ex-Arsenal-Star Leandro Trossard auflaufen.

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