Als Spieler des Spiels konnte es an diesem Wochenende beim 1. FC Köln nur einen geben: Linton Maina machte mit seinem Tor gegen Werder Bremen wieder einmal Werbung in eigener Sache. Spielt er sich in der Startelf fest?
Bevor der 1. FC Köln nach dem verschossenen Elfmeter von Thijs Dallinga in Trübsal verfallen konnte, war Linton Maina da. Der Flügelstürmer war von Coach René Wagner in einem Dreier-Offensivverbund mit Markus Bülter und Mikey Moore aufgeboten worden – und nutzte einmal mehr seine Chance.
Mit seinem Treffer zum 1:0 sorgte er für die erste 1:0-Führung des FC in dieser Saison und machte den nächsten Schritt, seinen Worten aus dem Sommer Taten folgen zu lassen. Denn Maina, der nach einer enttäuschenden Vorsaison neben Spielern wie Jan Thielmann und Luca Waldschmidt als Transferkandidat galt, ergriff die Chance, die ihm die Erkrankung von Said El Mala bot, beim Schopfe und zeigte, wie wichtig er für die Wagner-Elf sein kann.
Maina: „Ein Sieg wäre mir lieber gewesen als ein Tor“
„Es ist natürlich schön für mich. Ich bin ganz gut drauf, habe eine gute Vorbereitung gespielt und probiere, das umzusetzen, was man von mir will und vorne gefährlicher zu werden“, sagte Maina stolz, gab aber auch zu: „Ein Sieg wäre mir lieber als mein Tor gewesen.“
Als inzwischen einer der dienstältesten FC-Profis hatte er in den schwierigen Phasen gegen Bremen probiert, Einfluss zu nehmen. „Ich habe in den kleinen Pausen versucht, die Jungs zu pushen.“ Geklappt hat es nicht, und so musste Maina feststellen: „Der Punkt ist zu wenig. Wenn du führst, ist das auf jeden Fall zu wenig. Es ist wichtig, die drei Punkte zu Hause zu lassen.“
Drei Scorerpunkte in den ersten vier Spielen
An Maina lag es zumindest nicht und so dürfte Coach Wagner auch in den nächsten Wochen auf ihn setzen. Der 27-Jährige, dem in den ersten vier Pflichtspielen ein Treffer und zwei Vorlagen gelangen, hat die Chance, sich in der Startelf festzuspielen. Setzt Wagner weiter auf eine Dreierlinie hinter einem Stoßstürmer, könnte Maina gemeinsam mit den Hoffnungsträgern Said El Mala und Mikey Moore auflaufen. Diese standen bislang aus unterschiedlichen Gründen nicht gemeinsam auf dem Feld.
Beim Hamburger SV könnte es am nächsten Samstag so weit sein. Linton Maina aber hätte sich ebenfalls einen Platz in der Anfangsformation verdient. Er ist nicht nur ein Gewinner der Vorbereitung, sondern auch des Saisonstarts.








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